Umgestaltung des Kinderspielplatzes Berliner Straße schreitet voran

Abreißzettel mit E-Mail Adresse
Stadtrat Steidl und Daniel Knop bei der Präsentation

Der große Spielplatz an der Berliner Straße ist in die Jahre gekommen und aus Sicherheitsgründen sind einige Spielbereiche abgesperrt. Um diesen Missstand zu beheben hatte Erster Stadtrat Oliver Steidl im vergangenen Jahr sein Grünflächenamt mit einer ganzheitlichen Neuplanung beauftragt. Das Gelände sollte wieder mit Freuden als Spielplatz und Elterntreff genutzt werden können. Um die Neugestaltung nicht an den Bedürfnissen der Familien, die dort ihre Freizeit verbringen, vorbeizuplanen wurden mehrere Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen:                                Bürgerschaftsanhörung im Nachbarschaftshaus im November letzten Jahres, Ausgabe von Fragebögen an Kinder und Jugendliche, die im Jugendtreff vom Nachbarschaftshaus abgeben werden konnten, Abfrage des Meinungsbildes der älteren Bürgerschaft beim Seniorenfrühstück, Schalten einer eigenen, bis Jahresende gültigen E-Mail-Adresse für Vorschläge, bekanntgemacht durch die örtliche Presse, die städtische Homepage und über Social-Media Kanäle.


"Ich bedanke mich bei jedem, der sich beteiligt und damit positiven Einfluss auf die Gestaltung des Spielplatzen genommen hat. Wir haben die Meinungen und Vorschläge gesammelt und auf Machbarkeit geprüft. Die Auswertungsergebnisse zeigen besonders die große Beliebtheit des vorhandenen Bodentrampolins, welche sich auch in dessen starkem Verschleiß zeigt. Ebenfalls zentrales Thema im Bestand ist die große Kletterkombination. Neben Lob für deren große Rutsche gab es auch Kritik, denn Fallhöhe und Schwingung des fordernden Gerätes sorgen für Unsicherheiten. Der Inbetriebnahme der lange gesperrten Matschanlage wird entgegengefiebert, nicht zuletzt wegen der Abkühlung durch Wasser und Schattenlage. Der Wunsch nach einer Erweiterung des Sandspielbereiches in Größe und Angebot kam mehrfach auf, sowie nach regelmäßigem Reinigen bzw. Tauschen des Sandes. Kritische Äußerungen fielen bezüglich des Hügels in der Platzmitte, dieser sei zu steil und schränke zudem die Sicht der Betreuenden ein. Auch die Steinblöcke am nördlichen Eingang wurden negativ bewertet, sie werden nicht als Spielelement wahrgenommen. Steine und Hügel versperren Raum für Alternativangebote. Die Nachfrage nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten kam gleichermaßen von Seniorinnen und Senioren wie von Kindern, letztere wünschen mehr Verweilmöglichkeit für Ihre Begleitenden. Deutlicher Wunsch ist die Anschaffung einer Schaukel, die derzeit gänzlich fehlt.  Unter den weiteren Ideen gab es zwar keine auffälligen Mehrungen, aber viele gute Ideen, die je nach Umsetzbarkeit in die Gestaltung einfließen könnten, darunter z.B. Naschpflanzen oder mehr Farbenvielfalt. Sehr gefragt waren Basketballkörbe und kleine Fußballtore, deren Platzbedarf leider zu hoch ist“, fasst Erster Stadtrat Oliver Steidl zusammen.

Konkret steht fest:

  • in Frage kommende Standorte für neu geplante Spielgeräte wurden bereits ermittelt
  • aktuell werden bereits Angebote für die Anschaffung neuer Spielgeräte und Ausstattung, Montage sowie umfassende Landschaftsbauarbeiten eingeholt und geprüft

Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest:

  • Anschaffung eines neuen Trampolins
  • Anschaffung einer Schaukelkombination mit Nestschaukel und Kleinkindsitz
  • Inbetriebnahme und Erweiterung der Sand-/Matschanlage
  • Schaffung zusätzlicher Sitzmöglichkeiten
  • Abtrag bzw. Höhenreduzierung/Verlagerung des Hügels
  • Rodung der dort stehenden Bäume, Neupflanzungen an geeigneteren Standorten 
  • Anpassung der Wegeführung, Rand- und Fallschutzbereiche
  • Schaffung barrierefreier Zugangsmöglichkeiten
  • umfassende Grünpflege, Um- und Neupflanzungen

 

„Die Umsetzung erfolgt abschnittsweise in Abhängigkeit von Produktions- und Lieferzeiten sowie der Verfügbarkeit ausführender Dienstleister. Ich bin sehr froh, dass der Anfang getan ist und hoffe zusammen mit den Kindern auf ein baldiges Zurück zu Spiel und Spaß auf diesem großzügigen Gelände. Ich hoffe vor allem, dass es keine zu langen Lieferzeiten bei den Spielgeräten gibt, darauf haben wir leider keinen Einfluss“, so Erster Stadtrat Oliver Steidl.