„Nicht nur das Feldkreuz am Schachenweg war sichtbar in die Jahre gekommen, sondern auch der Verweilplatz um das bedeutende Einzeldenkmal von 1677. Im Zuge der Entstehung des Neubaugebiet Westring planen wir bekanntlich eine aufwendige Restaurierung des historischen Kreuzes. Fest steht, dass es in einer repräsentativen Lage im neu gestalteten Platz an der Babenhäuser-/Schachenweg integriert werden soll, der nach unserer italienischen Partnerstadt Piedimonte Matese benannt sein wird.
"Dieser Tage haben wir ein sehr konstruktives Gespräch mit Herrn Pfarrer Selzer und den Verwaltungsratsmitgliedern Jürgen Wilzbach und Norbert Büchel der Kirchengemeinde Marcellinus und Petrus geführt, wofür ich sehr dankbar bin, zumal das Kreuz auch Ort der Feldprozession ist. Zu der vorhandenen Planung haben sich die drei Herren sehr positive ausgesprochen. Wie bereits berichtet, wurde das Kreuz in den 1950er Jahren bei der Umgestaltung des Obertores von dort an den jetzigen Standort versetzt“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.
Pfarrer Selzer zeigte sich begeistert von der angekündigten Restaurierung und auch davon, dass das Kreuz in eine schön gestaltete Grünanlage seinen endgültigen Standort findet. In dem Gespräch schlug er vor, das Kreuz um 180 Grad zu drehen, sodass die Pilger bei der Feldprozession mehr Platz und eine bessere Sicht auf das Kreuz haben. Außerdem wäre es in Richtung Obstplantagen und nicht in Richtung Straße ausgerichtet.
Aktuell werden die Detailpläne zur endgültigen Gestaltung in enger Abstimmung mit der Kirchengemeinde erarbeitet.
„Wir werden zusammen einen wunderschön gestalteten Platz für das dann frisch restaurierte Kreuz finden, da bin ich sehr zuversichtlich und danke der Kirchengemeinde Marcellinus und Petrus für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit“, so der Rathauschef.


