Direkt nach Jahresbeginn begann die Kämmerei mit der Erstellung des Jahresabschlusses für das abgelaufene Jahr 2024. Ergänzt um einen Anhang und einen Rechenschaftsbericht fasste der Magistrat den offiziellen Aufstellungsbeschluss November 2025. Anschließend wurde er der Revision des Kreises Offenbach zur Prüfung vorgelegt.
In der Ergebnisrechnung wurde sowohl im ordentlichen als auch im außerordentlichen Ergebnis ein Überschuss erzielt. In Summe wurden rd. 537.000 Euro den Rücklagen zugeführt. In der Finanzrechnung sank die Liquidität um 800.000 Euro auf rund 5,8 Mio. Euro.
Die Revision des Kreises Offenbach prüfte den Jahresabschluss 2023 und erteilte einen uneingeschränkten Prüfungsvermerk. Nach Kenntnisnahme des Berichts beschloss die Stadtverordnetenversammlung Ende September 2025 den Jahresabschluss 2023 und erteilte dem Magistrat Entlastung.
Im Frühsommer begann die Zeit der Aufstellung des Haushaltsplans für das Jahr 2026. Dieser wurde Mitte Dezember 2025 von der Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen.
Das Steueramt bearbeitete im Laufe des Jahres intensiv die Umsetzung und Bescheidung der bundesweiten Grundsteuerreform durch das Finanzamt Offenbach. Des Weiteren wurde im Zuge der Modernisierung die Einführung der digitalen Hundemarke geprüft und vorbereitet.

Isabella Hof, Leiterin der Fachabteilungen Kasse & Steuern, wurde Anfang November auf der Landesarbeitstagung in Darmstadt einstimmig zur Vorstandsvorsitzenden des Landesverbandes der kommunalen Kassenverwalter Hessen e.V. gewählt. Mit ihrer Ernennung ist sie damit die erste Frau an der Spitze des hessischen Verbandes.
Weiterhin wurde das Inkrafttreten der neuen GemHVKO (Gemeindehaushalts- und Kassenverordnung) seitens des Landes Hessen für den 01.01.2026 beschlossen. Kassenverwalterin Hof war als Vertreterin des Fachverbandes bei der Evaluierung und Mitverfassung der neuen Gesetzestexte und Muster-Dienstanweisungen hierbei im Vorfeld maßgeblich beteiligt gewesen.

