Defibrillator nun auch im Nachbarschaftshaus

Im Sommer letzten Jahres hatte die Stadtverwaltung eine Liste mit öffentlich- und halböffentlich zugänglichen Defibrillatoren zusammengestellt und an stark frequentierten städtischen Einrichtungen aufgehängt sowie auf der Homepage online gestellt. Seit dem 14. Januar ist im Nachbarschaftshaus (Am Hasenpfad 31) ein weiterer Defi hinzugekommen. Es handelt sich dabei wie vorgeschrieben um ein vollautomatisches Gerät, das heißt, es gibt den Schock nach einer selbstständigen Analyse völlig autonom ab. Damit entfällt die Zeitspanne, in der die meist ungeschulten Anwender in Notsituationen erst die Anweisung verarbeiten und dann den Knopf drücken müssen. Das Risiko, dass der Schock in der Aufregung gar nicht oder zum falschen Zeitpunkt ausgelöst wird, entfällt.

Standort des Defi im Nachbarschaftshaus
„Es ist schön, dass wir unsere Liste der Defibrillatoren wieder erweitern konnten. Das Hans-Memling-Haus hatte sich zwischenzeitlich auch gemeldet. Jeder einzelne Standort ist wichtig, im Zweifel sogar lebenswichtig, und wir versuchen sie auf diesem Wege bekannter zu machen“, betont Erster Stadtrat Oliver Steidl.

 

„Die Anregung für diese Liste kam vom Seligenstädter Arzt Dr. Axel Althen, der eine Hausarztpraxis in Hainburg betreibt. Wir von der Stadtverwaltung waren von der Idee begeistert und haben sie selbstverständlich umgesetzt. Einige der Defis, unter anderem der am Rathaus, sind von der Asklepios Klinik Seligenstadt gespendet worden. Das ist ein weiteres Beispiel für ein gutes Miteinander bei uns“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.

Die Liste hängt im Rathaus, im Bürgeramt, im Nachbarschaftshaus, bei der Ordnungspolizei, in den Stadtwerken, auf der Fähre, in allen Bürgerhäusern, in der Stadtbücherei, im Stadtarchiv, in der Tourist-Info sowie in den Kitas aus.

Die Liste ist überdies auf der dieser Homepage zu finden

Die Defi-Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann jederzeit ergänzt oder verändert werden. Meldungen zu weiteren öffentlich oder halböffentlich zugänglichen Defibrillatoren können jederzeit an die Stadtadresse gemailt werden.

Jedes Geschäft, Lokal und auch jede Privatperson darf die Liste verwenden und aufhängen.