Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung


Am 15.10.2019 lädt die Stadt Seligenstadt um 14.30 Uhr in den Altenclub Haus Wallstraße zur Informationsveranstaltung „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ ein.

Seniorenberaterin Anke van den Bergh informiert über die Möglichkeiten der Erteilung einer Vorsorgevollmacht/ Betreuungsverfügung und die Erstellung einer Patientenverfügung.

In beiden Erklärungen gibt die betroffene Person in gesunden Tagen für den Fall einer später eintretenden Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit (z. B. durch altersbedingten Abbau von geistigen Fähigkeiten) einem oder mehreren Vertrauenspersonen die Vollmacht, in ihrem Namen zu handeln.

In einer Vorsorgevollmacht lege ich fest, bei welchen Themen ich mich vertreten lassen möchte, beispielsweise bei der Sorge für die Gesundheit, beim Umgang mit finanziellen Angelegenheiten, Miet- und Immobilienobjekten und einiges mehr.

In einer Patientenverfügung trifft man Aussagen zu Behandlungsformen bei einer tödlich verlaufenden Krankheit oder nach einem Unfall, wenn man sich unwiderruflich in einem Sterbeprozess befindet und sich in dieser Situation selbst nicht mehr zu seinen Wünschen äußern kann.

Der Vollmachtgeber kann die Verfügungen jederzeit nach seinem Ermessen ändern oder widerrufen.

„Für beide Erklärungen gibt es keine Altersempfehlung. Nicht nur die Generation 60+, sondern auch jüngere Menschen sollten sich mit dem Thema auseinander setzen“, rät Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.