Seligenstädter Generation 60+ besuchte Wetzlar


Der letzte städtische Seniorenausflug in diesem Jahr ging, begleitet von Seniorenberaterin Anke van den Bergh und dem Deutschen Roten Kreuz, am vergangenen Dienstag nach Wetzlar. Bei herrlichem Spätsommerwetter erfuhren die Besucherinnen und Besucher nach der Ankunft bei einer Stadtführung Interessantes über die Stadt, das Reichskammergericht, das Leben von Lotte und Goethe in Wetzlar und die Hintergründe zur Entstehung „der Leiden des jungen Werther“.

Nach einem guten Mittagessen ging es dann gestärkt zur Domführung. Der Wetzlarer Dom, die ehemalige Stifts- und Pfarrkirche Unserer Lieben Frau, blieb unvollendet. Auf dem Domhügel stand auf zwei älteren Vorgängerbauten ein romanischer Kirchenbau vom Ende des 12. Jahrhunderts. Um 1230 begann der Neubau einer gotischen Kirche mit der Errichtung des neuen Chores. Mehrfach wurden die Baupläne geändert, was noch heute an den unterschiedlichen Baustilen von Früh- bis Spätgotik erkennbar ist. Nachdem der prächtige Südturm und die Westfassade teilweise fertiggestellt waren, wurden die Bauarbeiten im 15. Jahrhundert aus Geldmangel eingestellt. Besonders stolz sind die Wetzlarer, dass der Dom von zwei Konfessionen genutzt wird. Katholische wie evangelische Christen üben hier ihren Glauben aus.

Bis zur Abreise um 17.00 Uhr blieb dann noch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder eines der Cafés zu besuchen.

Bei der Ankunft in Seligenstadt dankten die reiselustigen Seligenstädter für den schönen Tag. „Unsere Seniorenberaterin wird sich sicher auch im kommenden Jahr wieder interessante Ausflüge einfallen lassen, auf die Sie sich freuen können“, informiert Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.