Schmierereien und Party an Brehms Hütte im Seligenstädter Stadtwald


Die Brehms Hütte ist ein bekannter und beliebter Treffpunk im Seligenstädter Stadtwald. Spaziergänger und Wanderer nutzen sie als Rastmöglichkeit, Vereine für Feierlichkeiten und die Stadt Seligenstadt für ihre Waldweihnacht, ihre Waldführung und Waldbegehungen.

In der vergangenen Woche haben Unbekannte die Hütte zum Treffen benutzt und Müll, zerschlagene Flaschen und Schmierereien am Toilettenhäuschen und einzelnen Bäumen hinterlassen.

Vandalismus an Brehms Hütte

Bürgermeister Dr. Bastian betont, dass die Stadt grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden habe, wenn die Brehms Hütte als Treffpunkt genutzt werde. Es gehe aber nicht an, dass dabei chaotische Zustände hinterlassen werden.

„Wer volle Flaschen und Verpackungen zur Brehms Hütte tragen kann, kann die leeren Behältnisse anschließend auch wieder mit nach Hause nehmen“, so der Bürgermeister. Insbesondere die Flaschen und Scherben stellen eine große Gefahr dar. Nicht nur, dass sich Wildtiere oder andere Personen daran verletzen können, sondern auch, da aufgrund der großen Trockenheit der letzten Wochen Glas schnell einen Brand verursachen kann. Es fängt das Sonnenlicht ein und wirkt dann wie ein Brennglas, so dass sich trockenes Gras und Laub entzünden kann.

„Besonders ärgerlich sind jedoch die bei diesem Treffen verursachten Schmierereien. Als „Graffiti“ kann man obszöne Zeichnungen und „SGE-Helau“-Sprüche nun wirklich nicht bezeichnet“, empört sich Dr. Bastian.

Graffiti am Baum bei Brehms Hütte


Die Beseitigung dieser Hinterlassenschaften geht auf Kosten der Allgemeinheit. Zusätzliche Kontrollen und Reinigungen des Geländes sind weder personell, noch finanziell leistbar. Es wäre traurig, wenn die beliebte Hütte zunehmendem Missbrauch und Vandalismus zum Opfer fallen würden. Daher bittet der Bürgermeister alle Bürger*innen von Seligenstadt um Mithilfe, die zunehmende Vermüllung und den immer wieder auftretenden Missbrauch von Gemeineigentum einzudämmen und Beobachtungen bei der Verwaltung oder bei der Polizei zu melden.

Die Hütte ist im Jahre 1967 im städtischen Auftrag und mit städtischer Beteiligung erbaut und nach dem damaligen Stadtrat, späteren Bürgermeister, Willi Brehm benannt worden. Der sehr naturverbundene Brehm begab sich gerne auf einen Spaziergang im Stadtwald, ehe er an sein Tagwerk im Rathaus ging. 



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