Die Planung eines Radwegs entlang der L2310 und B45 hat begonnen


„Die ersten Planungsleistungen für den Radweg entlang der L2310 und B45 (vom Ortsausgang Froschhausen bis zum Tannenmühlkreisel) wurden beauftragt“, berichtet Erster Stadtrat Michael Gerheim voller Vorfreude.

Vorausgegangen ist eine Planungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen, der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Seligenstadt. Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung soll zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsablaufs entlang der L2310 zwischen dem Ortsausgang von Seligenstadt-Froschhausen und dem Gewerbegebiet Weiskirchen ein Radweg gebaut werden. Dank mehrerer Gespräche zwischen der Verwaltung und Hessen Mobil (unter anderem im Rahmen des letztjährigen Nahmobilitätskongresses im HOLM) konnte nicht nur dieses Ziel erreicht werden, sondern auf Initiative Gerheims auch eine Verlängerung des Radweges entlang der B45 bis hin zum bestehenden Radweg im Zuge der L3416 am Tannenmühlkreisel.

Die Planung des Radwegs wird in zwei Bauabschnitte unterteilt:

1. Bauabschnitt: Ortsausgang Seligenstadt-Froschhausen bis zur Einmündung Daimlerstraße in Rodgau-Weiskirchen im Zuge der L2310.

2. Bauabschnitt: Einmündung Daimlerstraße bis zum Tannenmühlkreisel im Zuge der B45.

Die Gesamtlänge beträgt ca. 3,3 km. Der Radweg soll voraussichtlich eine Breite von ca. 2,50 m und einen Trennstreifen zur Fahrbahn von ca. 1,75 m aufweisen. Der Trassenverlauf ist parallel zur bestehenden Fahrbahn geplant.

Aktuell werden bereits Kartierungsleistungen und naturschutzrechtliche Genehmigungsunterlagen zusammengestellt. Des Weiteren werden zurzeit eine topografische Bestandsaufnahme und ein Bodengutachten erstellt.

Die Ingenieurleistungen umfassen die Vorplanung einschließlich Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung und Ausführungsplanung. Hierfür wird gegenwärtig ein Interessenbekundungsverfahren für den ersten Bauabschnitt ausgewertet, so dass auch für diese Planungsleistungen zeitnah der Auftrag vergeben werden kann.

Da der geplante Radweg über verschiedene Gemarkungen verläuft, sind die Gemeinde Hainburg, die Stadt Rodgau und die Stadt Obertshausen in die Planungen mit einzubeziehen,  "was ganz hervorragend geklappt hat", lobt Erster Stadtrat Gerheim die Zusammenarbeit mit Hainburg, Rodgau und Obertshausen.  

Straßenbaulastträger ist Hessen Mobil als Vertreter des Landes Hessen.

Die Federführung für die Zusammenstellung der Planungsunterlagen hat die Stadt Seligenstadt übernommen, mit dem Ziel, eine möglichst schnelle bauliche Umsetzung gemeinsam mit Hessen Mobil und dem Land Hessen zu erlangen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen Radweg im Rahmen der Sanierungsoffensive+ des Landes Hessen deutlich zur Steigerung der Attraktivität des Radfahrens auch für mittlere Strecken beitragen können und nach der Veröffentlichung durch Wirtschaftsminister Al-Wazir nun auch selbst an die Öffentlichkeit gehen können“, so Erster Stadtrat Michael Gerheim abschließend.

 

 


 

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