Zusammen.Leben.Seligenstadt. /Stadt
Seligenstadt erarbeitet Vielfalts- und Integrationsstrategie


Unter dem Motto „Zusammen.Leben.Seligenstadt“ erarbeitet die Stadt Seligenstadt derzeit eine Vielfalts- und Integrationsstrategie. Die hierzu gebildete, vom Ersten Stadtrat Michael Gerheim unterstützte, Arbeitsgruppe steht unter der Leitung von Tom Heilos aus dem Integrationsbüro sowie Prozessbegleiterin Vanessa Schlevogt aus Frankfurt.

 „Die Entwicklung der Seligenstädter Integrations- und Vielfaltsstrategie wird durch das Landesprogramm WIR des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert. Für dieses Projekt (Laufzeit ein Jahr) haben wir 20.000 Euro bekommen. Am Projektende soll dann ein erstes Strategiepapier vorgelegt werden, das sozialraumbezogen und unter möglichst großer Beteiligung erarbeitet wurde, die kommunale Identität aufnimmt und die gesellschaftliche Teilhabe fördert“, erläutert Erster Stadtrat Gerheim.

Den Höhepunkt des Prozesses bildet das Stadtgespräch am 23. September 2019 von 18:30 Uhr bis 21 Uhr im Großen Saal des Riesen. Die Arbeitsgruppe lädt dazu ein, vor Ort gemeinsam an verschiedenen Themen rund um Vielfalt und Integration zu arbeiten und individuelle Ideen und Anregungen einzubringen.

„Es geht um unsere Stadtgesellschaft und unser gemeinsames Zusammenleben - ungeachtet der Herkunft oder des Alters. Unsere Stadt wächst, sie ist bunt und vielfältig! Gerade deshalb ist es wichtig, alle mitzunehmen. Wir wollen die Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Sozialräumen einbinden und ihnen die Möglichkeit bieten, am Stadtleben teilzuhaben und sich hier willkommen zu fühlen“, erklärt Erster Stadtrat Gerheim.

Die Arbeitsgruppe setzt sich amtsübergreifend zusammen, u.a. aus den Bereichen Seniorenberatung, Bürgerbüro, Kinder- und Jugendbüro, Wirtschaftsförderung sowie der Frauenbeauftragten und der städtischen Kita Käthe Münch. Das Projekt wird zudem begleitet vom Integrationsbüro des Kreises Offenbach. Das Team nimmt insbesondere die Bedarfe und Herausforderungen des Zusammenlebens in Seligenstadt in den Blick und möchte dabei die Ansichten möglichst vieler Bevölkerungsgruppen aufgreifen.

Dazu werden verschiedene Beteiligungsformate genutzt. So führt die Arbeitsgruppe bereits individuelle Gespräche und startet in Kürze eine Plakatumfrage: Was ist wichtig für ein gutes Zusammenleben in Seligenstadt? Welche Zugänge müssen wir bieten? Wodurch fühlen sich Menschen zugehörig? Alle Einwohnerinnen und Einwohner werden aufgefordert, ihre Anliegen und Ideen auf den an verschiedenen Orten platzierten Plakaten niederzuschreiben.

 

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