Gemeinsame Pflanzaktion im Seligenstädter Stadtwald am Samstag dem 19. März


Eichensetzlinge im Seligenstädter Stadtwald

Der Seligenstädter Stadtwald liegt den Einheimischen sehr am Herzen und das ist nicht nur ein leerer Spruch oder ein frommer Wunsch, sondern Realität. Das wurde eindrucksvoll bewiesen, als die Gärtnerei Löwer zusammen mit Bürgermeister Dr. Daniell Bastian in den Jahren 2019 und 2020 den Weihnachtsbaumverkauf zu einer Spendenaktion für den witterungsbedingt gebeutelten Stadtwald gemacht hatten. Im Zuge dessen wurde anschließend ein Hektar Waldboden mit 8000 Setzlingen aufgeforstet.

Schüler der Konrad-Adenauer-Schule übergeben Spende für Stadtwald-Setzlinge 

Durch die von Stadt und Gärtnerei beworbene Aktion und das anschließende Pressecho meldeten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie ortsansässige Unternehmen und wollten auch für Setzlinge spenden. Sogar vier dritte Klassen der Konrad-Adenauer-Schule hatte sich beteiligt.



„Der Ansturm war so groß, dass wir von Seiten der Stadt kurzerhand ein Spendenkonto eröffnet haben. Dieses ist jetzt mit einer Summe von 14.526,60 Euro von insgesamt 120 Spendern geschlossen und dem Revierförster zur Verfügung gestellt worden. Der Fachmann hat bereits Setzlinge bestellt und einen Waldabschnitt ausgesucht und vorbereitet“, berichtet Bürgermeister Dr. Daniell Bastian voller Begeisterung.

Am Samstag dem 19. März erhalten alle an der Spendenaktion Beteiligten die Gelegenheit, mitzuhelfen. Aufgrund der Corona Krise ist der Personenkreis auf die Spenderinnen und Spender begrenzt, diese dürfen allerdings Angehörige oder Begleitpersonen mitbringen. Alle angemeldeten Personen werden in Zeitblocks aufgeteilt und erhalten dann die notwendigen Informationen über das wann, wie und wo. Ein Spaten ist mitzubringen.

Alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben und bei der gemeinsamen Pflanzaktion mitmachen möchten, melden sich bitte verbindlich bis spätestens 14. März unter:

„Für die Wiederbewaldung und den Waldumbau setzen wir im Stadtwald auf eine Kombination verschiedener Verfahren. Die Neupflanzung ist auch jeden Fall ein probates Mittel, um den Wald für die Zukunft fit und für den Klimawandel stabiler zu machen. Das gilt vor allem für Flächen, auf welchen aktiv ein Wechsel zu stabileren Laub- und Mischwäldern stattfinden soll. Durch die Einbringung verschiedener Baumarten wird zudem eine Risikostreuung angestrebt. Mit den Spendengeldern soll eine circa ein Hektar große Fläche aufgeforstet werden, auf welcher früher Fichten standen. Als Baumarten sind Eiche, Hainbuche und Vogelkirsche vorgesehen. Ein Zaun, welcher die jungen Bäumchen vor Wildverbiss schützt, wurde bereits im Sommer gestellt, somit steht der Pflanzung nichts mehr im Wege“, so Revierförster Johannes Herrmann.