Verzögerung beim Erweiterungsbau Krippe Burg Wirbelwind


Seligenstadt ist die Heimat vieler junger Familien und daher ist der Bedarf an Kinder-Betreuungsplätzen hoch. Aus diesem Grund hat die Stadt Seligenstadt im vergangenen Jahr begonnen, die städtische Kinderkrippe „Burg Wirbelwind“ zu erweitern. Der Spatenstich war im Februar 2019 und im Mai darauf das Richtfest. Die Eröffnung war für März 2020 geplant.

„Auch wenn die Arbeiten lange im Zeitplan liefen, wurde er im Bereich Fensterbau wegen eines ausfallenden Handwerksbetriebes leider zunichte gemacht. Diese Verzögerung kostet uns mindestens vier Monate. Wir planen vorsichtig mit einer Eröffnung im Spätsommer“, bedauert Erster Stadtrat Michael Gerheim mitteilen zu müssen.

Die Kosten des rund 330 Quadratmeter großen Neubaus mit direkter Anbindung an das bestehende Gebäude „Am Hasenpfad 31“ betragen rund 1,29 Millionen Euro und werden zum überwiegenden Teil von der Stadt Seligenstadt übernommen (500tsd€ Landeszuschuss).

Der Anbau soll Raum für zwei Gruppen und zwei Schlafräume geben. Die Gruppenstärke ist auf je zwölf Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren ausgelegt. Weiter verwirklicht werden in der Erweiterung ein gemeinsamer Intensivraum mit integriertem Bistro, ein Sanitärbereich mit Wickeltisch und Badewanne, ein Raum für Eltern als Wartebereich während der Eingewöhnungsphase sowie für Besprechungen, ein Pausenraum für die pädagogischen Fachkräfte mit integriertem Arbeitsbereich sowie ein Waschraum mit Zugang zur Gruppe.

Auf dem rückwärtigen städtischen Gelände ist außerdem bereits ein Parkplatz mit insgesamt 17 Stellflächen entstanden und es wurde ein Gehweg zur nahliegenden Querungshilfe über die Ellenseestraße hergestellt. 

 

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