Flagge für Tibet am Seligenstädter Rathaus


Zum Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes gegen die chinesische Besatzungsmacht am 10. März ruft die Tibet Initiative Deutschland e. V. (TID) seit 1996 Landkreise, Städte und Gemeinden dazu auf, die tibetische Flagge an ihren Rathäusern zu hissen. Damit bestärken sie das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung. Die teilnehmenden Städte senden so ein bedeutendes Signal an die chinesische Regierung und auch an die deutsche Bundesregierung.

„Seligenstadt, das der vierzehnte Dalai Lama, geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter, im Jahr 2011 besucht hatte, beteiligt sich seit vielen Jahren an dieser bundesweiten Fahnen-Aktion. Wir sprechen uns damit gegen die Menschenrechtsverletzungen in Tibet aus“, erläutert Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.

Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die chinesische Besatzungsmacht. Tausende Tibeter versammelten sich in Lhasa vor dem Potala-Palast, um den Dalai Lama vor der Gefangennahme zu schützen. Der Dalai Lama musste fliehen, und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87. 000 Tibeter kamen ums Leben. Rund 150.000 der sechs Millionen Tibeter leben heute im Exil.

 

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