EduKation demenz® Schulungen für Angehörige von Menschen mit einer Demenz


Bereits im vergangenen Jahr standen Informationen rund um die Krankheit Demenz im Mittelpunkt der städtischen Informationsreihen der Seniorenberatung. Neben der Ausbildung zu den sogenannten Demenzlotsen durch die Malteser wurde vom Kreis Offenbach eine Informationsreihe für Betroffene und Angehörige angeboten. Im März beginnt das Schulungsprogramm „EduKation demenz®”.

Der Kurs beginnt ab dem 14. März von 14.30-16.30 Uhr und findet im Altenclub Haus Wallstraße statt. Die Teilnahme ist für Versicherte aller Kassen kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bei: Henrike Graef, Telefonnummer 06182/ 6407281.

Was ist EduKation demenz®?  

EduKation demenz® ist die Abkürzung für: „Entlastung durch Förderung der Kommunikation bei Demenz. So heißt das Schulungsprogramm für Angehörige von Menschen mit Demenz, das an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg von Professor Dr. Sabine Engel 2006 entwickelt wurde. „EduKation demenz®” ist eine wissenschaftlich evaluierte Angehörigenschulung. Die erste Studie wurde 2006 mit dem Habilitationspreis der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität ausgezeichnet. Die jüngste wissenschaftliche Evaluationsstudie wurde vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der „Zukunftswerkstatt

Demenz” gefördert. In diesen Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich bei Angehörigen, die an dem Schulungsprogramm „EduKation demenz®” teilnahmen, Depressivität und Belastungsempfinden signifikant und langfristig reduzieren.

Das Schulungsprogramm besteht aus zehn zweistündigen Sitzungen. Henrike Graef vermittelt als ausgebildete erfahrene Kursleiterin Wissen über Demenzerkrankungen und deren Auswirkungen auf das Alltagsleben. Sie hilft Ihnen, ein größeres Verständnis für die erkrankte Person zu entwickeln und so die Beziehung zu ihr zu verbessern.

„Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen steigt stetig, jeden kann es treffen, als Erkrankter oder Angehöriger. Deshalb ist es uns auch  in diesem Jahr ein Bedürfnis, die Bürgerinnen und Bürger weiter zu informieren und zu unterstützen“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.