Jahresrückblick 2019 Amt für Soziale Infrastruktur


Das Amt für Soziale Infrastruktur ist für folgende Aufgabenbereiche zuständig: Kinder- und Jugendbüro, Integrationsbüro, Vermittlungsstelle für Sozialwohnungen und Antragsannahme für Wohngeld, Nachbarschaftshaus und Stadtteilarbeit, ÖPNV. Die Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich im Nachbarschaftshaus Seligenstadt-Nord, Am Hasenpfad 31.

Nachbarschaftshaus Seligenstadt-Nord

Das Nachbarschaftshaus Seligenstadt-Nord gibt es jetzt seit neun Jahren. Es hat sich als interkulturelles und generationenübergreifendes Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum im Stadtgebiet Seligenstadt-Nord für die Menschen, die dort leben, etabliert.

Neben den vielfältigen Angeboten durch das Amt für soziale Infrastruktur lebt das Haus auch sehr stark vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. So gab es erneut regelmäßige Freizeitangebote (wie z.B. das internationale Frauenfrühstück des internationalen Nachbarschaftsvereins oder das selbstverwaltete Bürgerfrühstück für ältere Menschen). Ein besonderes Highlight ist in jedem Jahr das bunte Stadtteilfest für Jung und Alt auf dem Außengelände des Nachbarschaftshauses mit mehr als 300 Besuchern, das ohne ehrenamtliches Engagement so nicht möglich wäre.

Das Haus ist aber auch eine wichtige Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus. Das Stadtteilbüro hat stets ein offenes Ohr für die Fragen der Menschen und hilft weiter, wo dies möglich ist. Es gibt regelmäßige Beratungsangebote (wie z.B. die Rentenberatung oder Sprechzeiten der Suchtberatung des Kreises Offenbach), Hausaufgabenhilfe für Schülerinnen und Schüler, sowie Treffmöglichkeiten für Jung und Alt.

An den Wochenenden kann der Versammlungsraum von Bürgerinnen und Bürgern, die im Einzugsgebiet des Hauses wohnen, auch für private Feierlichkeiten angemietet werden.

Kinder- und Jugendbüro

Das Kinder- und Jugendbüro hat die Aufgabe, sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt zu kümmern, Angebote für Kinder und Jugendliche zu machen bzw. zu koordinieren, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sicher zu stellen und vor allem Ansprechpartner sowohl für Jugendliche, als auch für Eltern und Multiplikatoren zu sein. Die meisten Angebote finden im Nachbarschaftshaus statt.

Einige Schwerpunkte der Arbeit aus dem vergangenen Jahr:

In unserer Gesellschaft ist, durch viele Forschungsberichte belegt, zu beobachten, dass der Grad der Bildung bzw. die Qualität des Schulabschlusses von Kindern und Jugendlichen in direktem Zusammenhang mit der sozialen Stellung der Herkunftsfamilie steht. Eine ganze Reihe von Eltern sind aus unterschiedlichen Gründen damit überfordert, ihre Kinder materiell und intellektuell während deren Schulzeit angemessen zu unterstützen. Um aber als erwachsener Mensch einen guten Beruf ausüben zu können, der zur Sicherung des Lebensunterhaltes ausreicht und die volle Teilhabe an unserer Gesellschaft sichert, ist es wichtig, einen Schulabschluss, besser noch einen möglichst guten Schulabschluss zu erreichen.

Projekt „Chance für einen besseren Schulabschluss“

Dreimal wöchentlich (montags, mittwochs, donnerstags) haben Jugendliche ab der 5. Klasse aller Schulzweige in der Zeit von 14:00 bis 15:30 Uhr und von 15:30 bis 17:00 Uhr im Nachbarschaftshaus die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben in einem betreuten Rahmen und mit Unterstützung zu erledigen. Ferner können sie für Klausuren lernen, Referate und Vorträge ausarbeiten und sich mit Unterstützung vorbereiten. Betreut werden die Jugendlichen von einem altersgemischten Team, bestehend aus sechs Personen (vom Studenten bis zum Rentner ist alles dabei) unter der fachlichen Leitung einer städtischen Jugendreferentin.

Neben der „reinen“ Hausaufgabenhilfe ist der regelmäßige Kontakt zu den Eltern und zur Schule wichtig. Daher sind Elternabende und auch Einzelgespräche (Eltern, Lehrer, Schüler) weitere wichtige Bausteine des Projektes, ebenso wie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für das Betreuerteam.

Im Jahr 2019 waren für das Projekt 40 Schülerinnen und Schüler angemeldet, etwa ein Drittel davon waren Schülerinnen und Schüler aus den sog. DAZ (Deutsch als Zweitsprache) -Klassen.

„Durchstarten in den Job“ – Berufswegebegleitung

Der Fokus dieses Projektes liegt vor allen Dingen in einer „vertieften Berufsorientierung" mit einer individuellen Berufswegeplanung zum Ziel der beruflichen Eingliederung und der Erweiterung des Berufswahlspektrums unter Berücksichtigung der Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Das Projekt ist direkt an der Merianschule angesiedelt. An vier Vormittagen ist eine pädagogische Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendbüros in der Merianschule Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler der Vorabgangs- und Abgangsklassen aus Haupt- und Realschule.

Am Ende des vergangenen Schuljahres konnten von 47 betreuten Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule 51 % der Jugendlichen in eine Berufsausbildung vermittelt werden, 21 % gehen auf eine weiterführende Schule und die restlichen 28 % besuchen noch spezielle Berufsvorbereitungsmaßnahmen bzw. langfristige Praktika.

„Jugendetage“ im Nachbarschaftshaus

Offener Jugendtreff (JuZ)

Nach vierjähriger Pause konnte im Frühjahr wieder ein offenes Treffangebot für Jugendliche geschaffen werden. Vor dem offiziellen Neu-Eröffnungstermin waren alle Jugendlichen zu einer Jugendversammlung ins Nachbarschaftshaus eingeladen, um ihre Wünsche und Vorstellungen an einen Offenen Treff bezüglich Ausstattung, Öffnungszeiten oder Angeboten zu erfahren. Aus den Ergebnissen entwickelte die zuständige Jugendreferentin das derzeitige Konzept.

Etwa 20 bis 30 Jugendliche ab 12 Jahren kommen regelmäßig montags (von 15.30 - 19.30 Uhr) und donnerstags (von 16.00 - 20.00 Uhr) zu den Öffnungszeiten. Die Besucherinnen und Besucher können sich hier mit Gleichaltrigen treffen, gemeinsam Freizeit verbringen, diskutieren, Kicker oder Billard spielen, gemeinsam kochen etc. In der städtischen Jugendreferentin finden die jungen Menschen gleichermaßen eine kompetente Ansprechperson, mit der man Aktivitäten, Workshops, Turniere, JuZ-Kino usw. organisieren, aber auch über alles reden kann.

 „Girls only“ – Mädchentreff

Einmal pro Woche (dienstags von 15:30 – 19:30 Uhr) treffen sich ca. 15 bis 20 Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren zur Mädchengruppe in der Jugendetage des Nachbarschaftshauses. Im Mittelpunkt stehen Angebote der Freizeitgestaltung (kochen, reden, Musik hören, spielen usw.), aber auch die Auseinandersetzung mit mädchenspezifischen Themen.

 „Babo Day“ – „Boys only“

Alle zwei Wochen (freitags von 15:00 – 18:00 Uhr) gibt es als Gegenstück zum Mädchentreff nur für Jungs ab 12 Jahren ein Gruppenangebot in der Jugendetage des Nachbarschaftshauses. Im Mittelpunkt stehen hier neben Angeboten der Freizeitgestaltung (kochen, reden, Musik hören, spielen usw.) entsprechend auch die Auseinandersetzung mit jungenspezifischen Themen.

Veranstaltungen/Workshops

Die regelmäßigen Treffangebote wurden ergänzt durch spezielle Ferienprogramme (z.B. Ausflüge etc.) in den Schulferien, oder auch durch Workshops zu aktuellen Themen (z.B. Thema Diskriminierung).

„S(pi)eligenstadt“

Zum achten Mal fanden im Frühjahr die Seligenstädter Spieletage „S(pi)eligenstadt“ als Gemeinschaftsprojekt des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Seligenstadt, des Bundes der Deutschen katholischen Jugend Seligenstadt, der Katholischen Jugendzentrale Offenbach-Land, des Kinderclubs im evangelischen Gemeindezentrum und der Evangelischen Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen statt.

Jung und Alt waren von Donnerstag bis Sonntag eingeladen, bei einer Auswahl von 700 Spielen miteinander ins Spiel zu kommen. Mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher hatten eine Menge Spaß in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums und machten die Seligenstädter Spieletage zu einem unvergesslichen Großevent.

Ferienspiele

Das Motto der Ferienaktion für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren lautete in diesem Jahr „Schöne neue Welt“. Wie gewohnt war das Ferienspielegelände im städtischen Stadion in den letzten beiden Wochen der Sommerferien fest in Kinderhand.

Bei herrlichem Sommerwetter kam bei den insgesamt 173 Kindern nie Langeweile auf. Es wurde die ganze Woche über gespielt, gebastelt und vor allen Dingen mit Wasserspielen für Abkühlung gesorgt. Absolute Höhepunkte waren wieder die Zeltübernachtung sowie das Abschlussfest mit der ganzen Familie.

Für die Betreuung der Kinder wurden in der ersten Woche 16 Betreuerinnen und Betreuer sowie in der zweiten Woche 17 Betreuerinnen und Betreuer eingesetzt.

Jugendbeirat

Seit 20 Jahren gibt es in Seligenstadt einen Jugendbeirat als gewähltes Beteiligungsgremium für die Belange von Kindern und Jugendlichen unserer Stadt. Die Mitglieder haben Rede- und Vorschlagsrecht in den Ausschüssen. Zudem muss der Jugendbeirat als gewähltes Vertretungsgremium von Jugendlichen in allen Belangen, die Jugendliche betreffen, beteiligt und angehört werden. Dies ist so in der Hauptsatzung der Stadt verankert.

Jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres wird der Jugendbeirat für die neue, einjährige Amtsperiode gewählt. Mitmachen können pro Amtsperiode maximal 21 Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Die Wahl zum Jugendbeirat wurde auch in diesem Jahr wieder online in der Zeit vom 16. bis 20. September 2019 durchgeführt. Insgesamt wurden 1669 Wahlberechtigte im Alter zwischen 12 und 21 Jahre angeschrieben. 253 gültige Stimmen wurden abgegeben, sieben Stimmen waren ungültig. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 15,58 % (im Vorjahr waren es 16,8 %). 16 Kandidatinnen und Kandidaten standen zur Wahl (14 Jugendliche, die erneut kandidierten, und zwei neue Kandidaten).

Die Mitglieder des Jugendbeirates nahmen zusätzlich zu den eigenen Sitzungen, Seminaren und Arbeitskreisen aktiv an den Sitzungen der politischen Fachausschüsse teil und brachten ihre Meinungen und Vorschläge ein.

Aufgabe des Kinder- und Jugendbüros ist es, als Geschäftsstelle die Mitglieder des Jugendbeirates bei deren Aktivitäten zu unterstützten und zu beraten sowie Anregungen des Jugendbeirates für Veranstaltungen und Maßnahmen aufzunehmen und in die Planung der kommunalen Jugendarbeit einfließen zu lassen.

Unterstützung Kinderclub/Schulsozialarbeit

Die Stadt Seligenstadt arbeitet nicht nur mit dem Kinderclub (offener Kindertreff) im evangelischen Gemeindezentrum und der Schulsozialarbeit an der Merianschule (Träger Caritasverband) zusammen, sondern bezuschusst auch jeweils eine halbe Personalstelle.

Jugendförderungsrichtlinien

Im Rahmen der Jugendförderungsrichtlinien der Stadt Seligenstadt erhalten Vereine und Organisationen für Freizeitmaßnahmen im Rahmen ihrer Jugendarbeit Zuschüsse durch die Stadt. Im vergangenen Jahr wurden 23 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von ca. 17.522 € gefördert.

Integrationsbüro

Schwerpunktaufgabe des Integrationsbüros war in diesem Jahr das Projekt „Zusammen.Leben.Seligenstadt“, das im Rahmen des WIR-Programmes des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert wurde. Dazu fanden im Verlauf des Jahres eine Reihe von Workshops, Beteiligungsformate (Plakat- und Fragebogenaktion) und am Ende ein Stadtgespräch im Seligenstädter Riesensaal statt. Ziel der verschiedenen Aktionen war es, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu motivieren, ihre Kritikpunkte, Anregungen, Ideen für eine vielfältige Stadtgesellschaft und das Zusammenleben darin zu äußern. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden in einer Integrations- und Vielfaltsstrategie für Seligenstadt zusammengefasst.

Darüber hinaus ist es die Aufgabe des Integrationsbüros anerkannte Flüchtlinge konkret sozialpädagogisch zu unterstützen sowie geeignete Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, zu organisieren oder zu fördern, damit die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern gleichermaßen gelingen kann.

Dabei ist die enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit allen relevanten Institutionen, Behörden, Vereinen, Organisationen und Gruppen, wie z.B. dem Kreis Offenbach, dem Caritasverband, dem ehrenamtlichen Helferkreis (AK Willkommen), dem internationalen Nachbarschaftsverein, den Schulen und außerschulischen Bildungsträgern, den Kirchen und Moscheen, den Unternehmern und Vereinen etc. unabdingbar.

Die Beratung und Unterstützung von Migrantinnen und Migranten, die in Seligenstadt wohnen (z.B. Hilfe bei der Wohnungssuche, bei Anträgen und Behördenkorrespondenz), durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe des Integrationsbüros, wie auch die kommunikative und fachliche Zusammenarbeit mit allen am Integrationsprozess beteiligten Behörden, Institutionen und Gruppen.

Darüber hinaus war das Integrationsbüro im vergangenen Jahr (teilweise federführend) an der Organisation und Durchführung verschiedener Veranstaltungen beteiligt. So wurden z.B. mehrere Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Flüchtlinge und/oder Multiplikatoren angeboten, sowie das internationale Stadtteilfest federführend organisiert.

Der „Culcha Club“ (immer donnerstags von 18:00 – 21:00 Uhr), ein durch pädagogisches Fachpersonal betreutes offenes Treffangebot für alle Menschen (nicht-deutscher und deutscher Herkunft), ist inzwischen ein fester Bestandteil der Angebote im Nachbarschaftshaus geworden. Einfach kommen, sich mit anderen Menschen treffen, die neu erworbene Sprache üben und vertiefen, gemeinsam Freizeit gestalten, über alltägliche Themen und Erlebnisse diskutieren oder auch sich Rat holen – das ist die Idee, die hinter dem Treffangebot steckt.

Vermittlungsstelle Sozialwohnungen

Bürgerinnen und Bürger aus Seligenstadt, die aufgrund ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse für öffentlich geförderte Wohnungen wohnberechtigt sind und demzufolge Anspruch auf eine Wohnberechtigungsbescheinigung haben, können sich als Wohnungssuchende für eine öffentlich geförderte Wohnung (Sozialwohnung / Seniorenwohnung) bewerben und vormerken lassen.

Die entsprechende Wohnungsvermittlungsstelle finden Sie im Nachbarschaftshaus zu den Sprechzeiten dienstags von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, sowie nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.

Sozialwohnungen sind öffentlich geförderte Wohnungen, die ein Vermieter im Gegensatz zu frei finanzierten Wohnungen nur an einen bestimmten Personenkreis vermieten darf, deren Einkommen eine gesetzlich festgelegte Grenze nicht überschreitet. Dem Vermieter werden zum Bau von Sozialwohnungen öffentliche Mittel des Bundes, der Länder oder der Gemeinden zur Verfügung gestellt. Meistens handelt es sich dabei um zinsgünstige Darlehen. Im Gegenzug wird der Vermieter einigen Beschränkungen unterworfen. So muss dieser geringere Mieten als die ortsüblichen Mieten von Mietern verlangen.

Im Jahr 2019 wurden 21 Sozialwohnungen als frei gemeldet und konnten neu vermittelt werden. Demgegenüber stand die Zahl von ca. 226 Wohnungssuchenden auf der Warteliste, für die leider noch kein Wohnungsangebot gemacht werden konnte.

Die Wohnungsvermittlungsstelle im Nachbarschaftshaus nimmt auch Anträge auf Wohngeld bzw. auf Lastenzuschuss (Wohngeld für Hauseigentümer) zur Weiterleitung an die Kreisverwaltung in Dietzenbach an. Die Bearbeitung der Anträge, die Wohngeldberechnung, sowie die Bescheiderteilung erfolgt dann zuständigkeitshalber bei der Wohngeldstelle des Kreises in Dietzenbach.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreis Offenbach ist in erster Linie die Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF) zuständig. Das Amt für Soziale Infrastruktur hat zum einen die Aufgabe, die Umsetzung des Nahverkehrsplanes (NVP) für unsere Stadt im Blick zu haben, sowie gemäß dem Finanzierungskonzept zum NVP den Kostenanteil Seligenstadts mit der kvgOF abzurechnen. Gleichzeitig ist das Amt auch Anlaufstelle und Ansprechpartner der kvgOF, wie auch für die Bürgerinnen und Bürger bezüglich Fragen und Anregungen zum ÖPNV in Seligenstadt.

Ein ÖPNV-Highlight in diesem Jahr war zweifelsohne der Start des bislang in Hessen einmaligen Projektes „ASTplus“ in den Ostkreiskommunen Seligenstadt, Hainburg, Mainhausen. Das Projekt „ASTplus“ – oder besser bekannt unter dem Namen „HOPPER“– ist ein Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs, das an sieben Tagen in der Woche von 05:30 Uhr bis 01:30 Uhr zur Verfügung steht und bei Bedarf per Handy-App oder auch per Telefon gebucht werden kann. Als Nachfolger des bisherigen Anrufsammeltaxis bedient der Hopper im Betriebsgebiet (Seligenstadt, Hainburg, Mainhausen) über 1000 Haltepunkte.

Handy-App herunterladen, online registrieren und App öffnen. Aktuellen Standort und Zielpunkt eingeben und buchen. So einfach geht’s. Über die App wird dann mitgeteilt, wo und wann genau der Hopper zum Abholen kommt.

Wer kein Handy hat, kann den Hopper auch telefonisch buchen. Um diesen Service nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal persönlich z.B. im Nachbarschaftshaus oder im Seniorenbüro der Stadt registrieren lassen.



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