Jahresstatistik 2017 des Standes- und Friedhofsamtes/ Seligenstadt immer beliebter als Heiratsort


„Im Jahre 2017 haben sich insgesamt 195 Paare das Ja-Wort in der Einhardstadt gegeben, so viele wie noch nie“, freut sich Erste Stadträtin Claudia Bicherl.

Darunter sind vier gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zu verzeichnen und drei Umwandlungen in eine Ehe, was seit dem 1. Oktober 2017 möglich ist. Am 4. Oktober wurde die erste gleichgeschlechtliche Ehe nach dem neuen „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ geschlossen.

Wie Erste Stadträtin Claudia Bicherl mitteilt, haben fast die Hälfte aller Paare, nämlich 47 % ihren Wohnsitz außerhalb von Seligenstadt und haben sich für den schönsten Tag im Leben eines der historischen Trauzimmer im Romanischen Haus oder im Abtssaal der Prälatur des Klosters ausgesucht.

Insgesamt 83 % der Paare entschieden sich für einen gemeinsamen Ehenamen, davon wiederum 87 % traditionell für den Namen des Mannes.

Wer seinen standesamtlichen Trautermin für 2018 reservieren lassen möchte, kann frühestens sechs Monate vorher beim Wohnsitzstandesamt die Anmeldung zur Eheschließung vornehmen.

Drei Hausgeburten konnten verzeichnet werden, ein Zwillingspärchen hatte es eilig und konnte die Fahrt zur Geburtsklinik nicht mehr abwarten. Ebenso wurden zwei Nachbeurkundungen ins deutsche Personenstandsregister bei Geburten im Ausland vorgenommen.

Die Zahl der beurkundeten Sterbefälle im Standesamtsbezirk Seligenstadt beläuft sich auf 485, das sind 79 mehr als im Vorjahr. Hiervon hatten aber 68 Prozent der Verstorbenen ihren Wohnsitz außerhalb von Seligenstadt.

Das Friedhofsamt Seligenstadt hat im Jahr 2017 insgesamt 221 Beisetzungen zu verzeichnen, das sind rund 20 mehr als letztes Jahr. In der Kernstadt sind dies 162, wobei auf dem alten Friedhof in Seligenstadt 45, auf dem neuen Friedhof 117 Beerdigungen stattfanden, in Froschhausen 36 und in Klein-Welzheim 23.

Urnenbestattungen sind weiter vorherrschend mit ca. 72 Prozent aller Bestattungen (63 Sarg- und 158 Urnenbestattungen).

Es erfolgten 119 Grababräumungen (davon 91 Flächengräber, 28 für Urnen) auf allen Friedhöfen, dem gegenüber wurden 113 Grabstätten auf allen Friedhöfen neu vergeben (31 Flächengräber, 82 Gräber für Urnen).

Eingebürgert wurden 21 Personen, die nun im Besitz eines deutschen Passes sind. Teilweise konnte die bisherige Nationalität beibehalten werden. Insgesamt wurden 42 Anträge gestellt bzw. befinden sich noch in Bearbeitung.

Die elektronische Nacherfassung von Alteinträgen im Geburtenbuch und von Eheeinträgen geht weiter zügig voran. In 2017 konnten über 1000 Geburts- und über 100 Eheeinträge ins elektronische Register überführt werden. Dieses Verfahren erleichtert die Urkundenausstellung und die Fortführung der Einträge erheblich.

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