Mit der offiziellen Freigabe des Westrings am Montag, den 22. Dezember steht der Einhardstadt wieder eine wichtige Verkehrsachse zur Verfügung – insbesondere für den Schülerverkehr. Der Schülerverkehr war auch der Grund, warum während der gesamten Bauzeit Ausweichmöglichkeiten im Baufeld geschaffen wurden. Der südlich des Westrings temporär errichtete Fuß- und Radweg wird jetzt wieder zurückgebaut und das dabei wiedergewonnene Material recycelt und weiterverwendet.

Anlässlich der Wiedereröffnung hatte die Stadtverwaltung die Anwohnenden zu einem Umtrunk mit Glühwein und Punsch geladen; Bürgermeister Dr. Daniell Bastian eröffnete den Abschnitt zwischen Odenwaldring und der Bahnüberquerung an der Giselastraße symbolisch mit dem Durchschneiden des Flatterbandes.

„Wir haben alles darangesetzt, die Fertigstellung bis Jahresende zu erreichen. Dank des großen Engagements aller Beteiligten – der Verwaltung, des Treuhänders Terramag, des Ingenieurbüros Dillig sowie insbesondere der ausführenden Baufirmen Stix und Feickert – ist uns das gelungen“, betonte Bürgermeister Dr. Daniell Bastian. Sein besonderer Dank galt den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der Bauphase überwiegend Verständnis für die Einschränkungen gezeigt hatten. „Ich hoffe, dass die neue Straße und der neu angelegte Radweg als spürbare Aufwertung des Wohnumfeldes wahrgenommen werden.“
Mit dem Westring ist der erste Schritt zur Anbindung des neuen Wohngebiets „Südwestlich des Westrings“ geschafft. Die Arbeiten dort werden im kommenden Jahr fortgesetzt und voraussichtlich bis Frühjahr 2027 abgeschlossen. Danach können die privaten Bauherren mit ihren Hochbauprojekten starten.

