Seligenstadt startet mit neuer Wirtschaftsförderin ins neue Jahr


Die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Seligenstadt heißt Tanja Frisch. Die 33-jährige Seligenstädterin freut sich hochmotiviert auf ihre vielschichtige und spannende Aufgabe. Sie möchte in ihrer Heimatstadt als Wirtschaftsförderin sowohl ortsansässige als auch neu angesiedelte Unternehmen einsatzstark und serviceorientiert unterstützen.

„Ich bin froh, dass diese wichtige Stelle mit Tanja Frisch wieder besetzt ist. Wirtschaftsförderung ist auf Bundes- und Landeseben, aber eben auch - und vielleicht sogar im Besonderen - auf kommunaler Ebene sehr wichtig. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier einiges mehr tun können, um Unternehmen zu halten und neu anzusiedeln. Ein großes Plus für Seligenstadt ist sicherlich, dass wir neben dem Wirtschaftsstandort auch eine attraktive Wohnstadt zu bieten haben“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Daniell Bastian zuversichtlich.  

Die studierte Medienökonomin (Bachelor of Science einer Unternehmer-Hochschule in Iserlohn) und ausgebildete Kauffrau für audiovisuelle Medien (ZDF Mainz) bringt einiges für ihre neue Aufgabe im Seligenstädter Rathaus mit. So blickt sie auf rund zehn Jahre Berufserfahrung auf Unternehmens-, Medien- und Agenturseite im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zurück. Seit 2012 hat sie als PR-Beraterin in einer Tourismus-PR-Agentur in Neu-Isenburg die Kommunikation touristischer Unternehmen und Destinationen betreut. Zuvor war sie in einer internationalen PR-Agentur in Frankfurt u.a. für die Entwicklung der Standortkampagne‚ Ja zu FRA!‘, gemeinsam mit der Fraport, Lufthansa und Condor, mitverantwortlich.

„Ich möchte der Unterstützung seitens der Stadt ein Gesicht geben, Wertschätzung vermitteln, Vertrauen aufbauen: Die ansässige Wirtschaft soll sich gut aufgehoben, gehört und unterstützt fühlen“, fasst Tanja Frisch ihre Motivation in Worte.

Direkt eingeführt hat sie eine „Offene Wirtschaftssprechstunde“ mittwochs von 9 bis 11 Uhr, als Ergänzung zu individuellen Terminvereinbarungen. Als mittelfristiges Ziel schwebt ihr neben der Ansiedelung neuer Unternehmen die aktive Unterstützung von Start-ups durch die Schaffung eines international als „Coworking Space“ bezeichneten Gemeinschaftsbüros für Jungunternehmer, Kreative und Selbstständige vor. Zudem möchte sie sich für die Stärkung der Standortfaktoren wie Internetanbindung, Verkehrssituation und ÖPNV stark machen und Nachwuchskräfte gewinnen.

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