Pflegebedürftigkeit - Entlastung in Krisenzeiten


In Zeiten der Corona-Krise haben es pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige besonders schwer. Angebote wie Tages- oder Kurzzeitpflege werden nur noch sehr begrenzt angeboten, Freizeitveranstaltungen und gesellige Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden, soziale Kontakte sind eingeschränkt. Gerade pflegende Angehörige, zum Teil noch berufstätig, sind dadurch noch schwerer belastet.

Abhilfe kann hier eine stundenweise Betreuung zu Hause schaffen. Wer von seiner Pflegekasse nach Antrag einen Pflegegrad erhalten hat, hat einen Anspruch auf sogenannte Entlastungsleistungen im Wert von 125 Euro im Monat. Dieses Geld verbleibt zunächst bei der Pflegekasse, bis es von einem anerkannten Dienst für Entlastungsleistungen abgerechnet werden kann. Im Rahmen dieser Leistungen werden Begleitungen zum Arzt oder Friseur, gemeinsame Unternehmungen, Haushaltshilfen und vieles mehr angeboten. Ambulante Pflegedienste und andere spezialisierte Anbieter können diese Hilfen leisten, in Zeiten der Pandemie natürlich unter Einhaltung der notwendigen Hygieneregeln.

„Seligenstädter Bürgerinnen und Bürger können sich hierzu gerne von der städtischen Seniorenberaterin Anke van den Bergh beraten lassen“, macht Bürgermeister Dr. Daniell Bastian aufmerksam.

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