Seligenstadt zeigt Flagge am Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“/ Fotoaktion #esistnichtallesrosarot


Ein Mädchen wird geboren und eine heile Welt in Rosarot wartet auf sie - so die Idealvorstellung. Allerdings ist das oft genug nur ein Wunschtraum, schon gar weltweit. Gerade bei Mädchen ist das Leben häufig alles andere als rosarot, sondern besonders düster. Von Gewalt und Unterdrückung geprägt.

Aus diesem Grund hat die Menschenrechtsorganisation „TERRE DES FEMMES“ ihre jährliche Fahnenaktion zum Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ am 25. November unter das Schwerpunktthema „Mädchenkampagne“ gestellt.

Die Stadt Seligenstadt beteiligt sich an dieser Aktion und hisst die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“. Damit will die Einhardstadt zusammen mit bundesweit hunderte anderen  Städte und Gemeinden ein Zeichen setzen.

Mit dem diesjährigen Gedenktag startet eine zwei Jahre laufende Kampagne „Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot“, mit der TERRS DES FEMMES den Schutz von Mädchen in den Fokus stellen will. Aus gutem Grund: Es sind besonders Mädchen, die von Frühehen, Genitalverstümmelungen, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind.

„Es würde mich sehr freuen, wenn sich an der Fotoaktion 2018 #esistncihtallesrosarot viele Menschen aus Seligenstadt beteiligen würden“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian. 

Der Internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal. Am 25. November 1960 wurden sie in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Ihr Mut gilt inzwischen weltweit als Symbol die notwendige Kraft zu entwickeln, um gegen jegliches Unrecht einzutreten. In den Vereinten Nationen ist der 25. November seit 1999 als offizieller Gedenktag anerkannt.