Gut angenommen: Huko-Beutel zusammen mit Gelben Säcken erhältlich/ Synagogenplatz als Hunde-Klo missbraucht


Seit Oktober diesen Jahres können Seligenstädter Hundebesitzer nicht nur an den dreißig im Stadtgebiet aufgestellten Hubo-Behältern ihre Tüten für die Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner erhalten, sondern auch an den städtischen Stellen, an denen Gelbe Säcke ausgegeben werden. Das sind die Rathauszentrale, die Verwaltungsstellen, die Schilderstelle im Bürgeramt und die Poststellen Klein-Welzheim und Froschhausen.

„Dieser Service wird gut angenommen und genutzt“, freut sich Bürgermeister Dr. Daniell Bastian, der in der jüngsten Vergangenheit viel unternommen hat, um die Grünflächen für alle zugänglich zu machen. Entsetzt zeigte er sich über die jüngste Nachricht des städtischen Gärtnertrupps. Bei der Pflege des Synagogenplatzes mussten um den Gedenkstein herum Hundekotmengen entsorgt werden, die dem Inhalt von zwei Zwanzig-Liter-Eimern entsprachen.

„Bei dem Synagogenplatz handelt es sich um eine Gedenkstätte, da habe ich für ein solches Verhalten von verantwortungslosen Hundebesitzern kein Verständnis!“, betont der Rathauschef.

In Seligenstadt sind 1150 Hunde angemeldet. Die Stadt Seligenstadt hat 30 HuKo-Behälter aufgestellt und bestückt sie wöchentlich. Zusätzlich werden auf Wunsch HuKo-Beutel an allen Stellen ausgegeben, an denen Gelbe Säcke erhältlich sind. Die Entsorgung der Beutel aus den städtischen Mülleimern wird ebenfalls von der Stadt übernommen.

„Es ist nicht schwer, unsere öffentlichen Grünanlagen neben den Hunden auch Spaziergängern, Kindern, Picknickern und Sportlern zugänglich zu machen - ganz ohne Hundehaufen. Für unseren städtischen Gärtnertrupp ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass ihre Arbeit für gepflegte Parks, Beete, Grünstreifen und –flächen nicht einem Griff ins Hundeklo gleich kommt“, appelliert Bürgermeister Dr. Daniell Bastian an alle Hundebesitzer.