Erstes städtisches Kinder- und Jugend-Theaterprojekt/Spiel und Spaß bei Aufführungen und Workshops mit Theaterpädagogen - große Begeisterung


Am Abschlusstag der ersten Seligenstädter Kindertheatertage im Riesen durften sich die mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Emma-Schule mit ihren Lehrerinnen über die Aufführung des „Kindertheaters „Herzstück“ aus Frankfurt freuen. Neben den Aufführungen standen an den drei Tagen für die Schulen auch Workshops mit ausgebildeten Theaterpädagogen auf dem Programm. 

Was macht Theaterspiel aus? Was braucht man dazu? Und worauf muss man achten, wenn man selbst Theater spielt? Auf diese spannenden Fragen erhielten junge Schülerinnen und Schüler der Alfred-Delp-Schule, der Don-Bosco-Schule, der Emmaschule und der Walinusschule im Rahmen des ersten städtischen Kinder- und Jugend-Theaterprojektes vom 28. bis 30. Oktober im Bürgerhaus Riesen eine Antwort. Die Beteiligung und die Begeisterung war groß. 

„Über die Schulen können wir Kinder am besten erreichen. Bereits seit Jahren gibt es einen guten Kontakt und eine gute Zusammenarbeit zwischen der Alfred-Delp-Schule und den Verantwortlichen des Theaterfestivals „Starke Stücke“ unter der Federführung der Gesellschaft KulturRegion FrankfurtRheinMain, in der die Stadt selbst Gesellschafter ist. Diese Vorteile möchten wir für uns nutzen und starten deshalb bei unserem ersten Versuch mit Schulklassen der Alfred-Delp-Schule, der Don-Bosco-Schule, der Emma-Schule und der Walinusschule. Weitere interessierte Seligenstädter Schulen sind in der Folge gerne willkommen“, so Bürgermeister Dr. Bastian.

Wie Bürgermeister Dr. Bastian weiter ausführt, sei die Stadt froh, dass sie mit diesem Angebot einen Beitrag zur Entwicklung jungen Menschen leisten könne. So fördere das Theaterspiel  alle sozialen Kompetenzen, die für das Gelingen einer erfolgreichen Aufführung unabdingbar sind. Dazu gehören unter anderem Verlässlichkeit, Konzentration und geistige und körperliche Beweglichkeit. Durch die Auseinandersetzung mit theatralen Themen werde die Neugierde auf kulturelles Wissen geweckt. Erfreulich sei außerdem, dass das Theaterprojekt mit Mitteln aus der Gastspielförderung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst unterstützt werde.