Informationsveranstaltung - Welche Impfungen im Alter wichtig sind


Selten zuvor haben so viele Menschen auf einen passenden Impfschutz gewartet wie jetzt. In Zeiten der Corona-Pandemie kann es jedoch auch wichtig sein, das Angebot bereits vorhandener Impfstoffe zu nutzen. 

Dr. med. Wolfring beim Vortrag "Impfen im Alter"

Gerade die Risikogruppe der Menschen ab 60 Jahren sollte sich bewusst machen, dass sie anfälliger für Infektionen ist. Das Immunsystem lässt nach, die Abwehrkräfte arbeiten weniger effektiv und können Angriffe schlechter abwehren als in jungen Jahren. Deshalb haben Viren und Bakterien leichteres Spiel.

Auch ohne einen Impfstoff gegen das Corona-Virus können Impfungen wie z. B. gegen Grippe und Pneumokokken, die eine Lungen- oder Hirnhautentzündung hervorrufenden können, vor einer Superinfektion schützen und das Immunsystem stärken.

Auf Einladung der Stadt Seligenstadt und der städtischen Seniorenberaterin informierte der Seligenstädter Allgemeinmediziner Dr. med. Hans-Jürgen Wolfring mit u.a. den Schwerpunkten Geriatrie und Diabetologie im Bürgerhaus Riesen über wichtige und nötige Impfungen und Impfauffrischungen und beantwortete Fragen aus dem Publikum.

Natürlich gab es auch Wissenswertes zur Corona-Pandemie. Hier sei es wichtig, sich an Abstand und Hygienemaßnahmen zu halten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Risikosituationen, wie große Menschansammlungen, sollten vermieden werden. Sinnvoll sei es auch, so Dr. Wolfring, das Immunsystem zu unterstützen. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, Bewegung am besten an der frischen Luft, ausreichender Schlaf, Stressabbau, Vermeidung von Giftstoffen wie Nikotin und Alkohol.