„Der Seligenstädter“ erlaubt sich einen Scherz fernab des 1. Aprils


Die Seite 3 des aktuellen „Der Seligenstädter“ lässt glauben, der 1. April und nicht der 1. September stünde an. In einem nur sehr zurückhaltend als „Glosse“ bezeichneten Artikel wird Seligenstadts Bürgermeister als Immobilienspekulant mit Kaufabsichten auf Mainhäuser Gemarkung beschrieben. Unschöner Weise werden er und die städtische Wirtschaftsförderin Tanja Frisch darin „zitiert“. Auf Nachfragen beim Herausgeber Rudi Rack erklärt er den Artikel als Persiflage auf die Grönland-Kaufabsichten des US-Präsidenten Donald Trump. Eine reale Meldung, die zunächst als schlechter Scherz belächelt und abgetan wurde.

„Ich halte die Herangehensweise des Herrn Rack für sehr unglücklich. Nach Erscheinen des Artikels wurde ich unzählige Male von Bürgerinnen und Bürgern, aus der Politik und von anderen Medienvertretern angesprochen. Das bedeutet klar, dass der Artikel nicht als Glosse erkennbar war, auch nicht von Profis. Angebliche Zitate von real existierenden Personen machten den Artikel noch glaubwürdiger. Es ist mir ein großes Anliegen klarzustellen, dass in dem Artikel „Verkauft wird nix“ kein Krümel Wahrheit steckt. Die Angelegenheit an sich habe ich mit Herrn Rack in einem persönlichen Gespräch geklärt“, macht Bürgermeister Dr. Daniell Bastian deutlich.