Stadtwerke sanieren die Wasserversorgung in der Schafgasse, der Stadtmühlgasse und der Steinheimer Straße (Hinter den Mauern von Stadtmühlgasse bis Mohrmühlgasse)


Wie Bürgermeister Dr. Daniell Bastian berichtet, ist unter anderem im Wirtschaftsplan 2018 der Stadtwerke Seligenstadt die Sanierung der kompletten Trinkwasserversorgung in der Schafgasse, in der Stadtmühlgasse und in der Steinheimer Straße (Hinter den Mauern von Stadtmühlgasse bis Mohrmühlgasse) mit einem Kostenvolumen von insgesamt 350.000,- € etatisiert. In Absprache mit der bauausführenden Firma beginnen die Arbeiten ab der 34. Kalenderwoche 2018, somit voraussichtlich beginnend am 20.08.2018. Die komplette Maßnahme wird in zwei Abschnitten ausgeführt, d.h. die Schafgasse wird als erster Bauabschnitt begonnen. Angesetzte Bauzeit für den ersten Abschnitt ist zwischen fünf und sieben Wochen. Anschließend erfolgt der zweite Abschnitt mit der Stadtmühlgasse und dem Teil der Steinheimer Straße (Hinter den Mauern). Die Fertigstellung der Leitungssanierung ist für Ende November 2018 vorgesehen.

„Mit dieser Maßnahme, eine Fortsetzung der Sanierung aus dem Jahr 2016, werden insgesamt  rund 250m Wasserleitungen (DN 100 mm) saniert“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian. Vor knapp zwei Jahren wurde die Trinkwasserversorgung in unmittelbarer Nähe die Mohrmühlgasse, Kleine Rathausgasse und Hospitalstraße saniert.

Grund für die dringenden Sanierungsmaßnahmen ist das Alter der dortigen Wasserleitungen, verbunden mit den vielen Rohrbrüchen in der Vergangenheit. Auch aggressive Bodenverhältnisse machen den Wasserleitungen aus Guss zu schaffen. Außerdem haben die zum großen Teil aus den Vorkriegsjahren verlegte Wasserleitung so genannte Inkrustierungen, das heißt, natürliche Mineralien, die sich an der Innenseite der Rohre ablagern und im Laufe der Jahrzehnte den Querschnitt der Wasserleitung verengen. Somit wird die Leistungsfähigkeit der Wasserleitungen stark eingeschränkt.

Die nunmehr vorgesehene Sanierung der Wasserversorgung wird im sogenannten  Berstliningverfahren durchgeführt. Die Vorteile des grabenlosen Berstliningverfahren sind die geringeren Kosten sowie die geringere Beeinträchtigung der Oberflächen infolge Vermeidung von Aufbruch und Wiederherstellung der Pflasterflächen wie auch für Entsorgung von nicht mehr einbaufähigem Aushubmaterial. Weitere Vorteile sind auch die geringere und relativ witterungsunabhängige Bauzeit sowie die erheblich geringeren Verkehrseinschränkungen.

Wegen der bevorstehenden Winterperiode und aus den positiven Erfahrungen aus den Sanierungsmaßnahme in der Mohrmühlgasse, Kleine Rathausgasse und Hospitalstraße werden die aufgebrochenen Oberflächen zunächst mit einer provisorischen Asphaltschicht wiederhergestellt. Nach dem Winter bzw. bei geeigneter Witterung wird das zwischengelagerte Pflastermaterial im Frühjahr 2019 wieder eingebaut.

„Die betroffenen Anwohner werden noch in einem gesonderten Schreiben über die Maßnahme informiert“, so der Bürgermeister.  Die Stadtwerke und die bauausführende Firma sind bestrebt, die Arbeiten so rasch wie möglich durchzuführen.