Seligenstadts Polizeichef Thomas Eck und Bürgermeister Dr. Daniell Bastian warnen in einem gemeinsamen Brief Seniorinnen und Senioren vor Betrügern


„Betrug erkennen – Schaden abwenden“ lautet die dringende Bitte von Thomas Eck, Dienststellenleiter Polizeistation Seligenstadt, und von Bürgermeister Dr. Daniell Bastian an die gesamte Bürgerschaft und im Speziellen and die Menschen über 70 Jahre. Diese werden oft gezielt von Betrügern kontaktiert und allzu oft mit Erfolg. Das nahmen Polizeichef und Rathauschef zum Anlass, alle Seligenstädterinnen und Seligenstädter im Alter über 70 Jahren anzuschreiben und nochmal auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Insgesamt wurden am 27. Juli rund 2400 Briefe verschickt.

„Es sind Betrüger unterwegs - leider auch hier bei uns im Ostkreis. Ihre bevorzugten Opfer sind ältere Menschen. Häufig geben sich die Täter als Handwerker, Polizisten, Hausmeister oder Enkel aus mit dem Ziel, sich Vertrauen zu erschleichen und ihre gutgläubigen Opfer um Bargeld oder Wertgegenstände zu bringen“, warnt der Bürgermeister.

„Die Polizei wird nie um Herausgabe von Geld bitten“, stellt Erster Polizeihauptkommissar Eck unmissverständlich klar.

Bürgermeister Dr. Daniell Bastian macht in dem Schreiben auch auf die Möglichkeit aufmerksam, über eine Auskunftssperre beim Meldeamt nachzudenken.

„Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu verhindern, dass bei persönlichen Jubiläen Daten (Name, Alter und Adresse) automatisch in der Zeitung stehen. Ohne eine erteilte Auskunftssperre ist die Stadt nach dem Bundesmeldegesetz verpflichtet, entsprechende Daten auf Nachfrage weiterzuleiten“, erläutert Bastian.  

Häufig suchen die Betrüger ihre potenziellen Opfer anhand von Vornamen aus dem Telefonbuch aus oder lesen in Tageszeitungen oder Kirchenblättchen gezielt von Ehejubiläen und runden Geburtstagen jenseits der 70 Jahre.

„Sollten bei Ihnen ein vermeintlicher Betrüger aufgetaucht sein oder wenn Sie in Ihrer Nachbarschaft etwas Verdächtiges beobachten habe, dann melden Sie sich bitte bei uns“, so Seligenstadts Polizeichef Thomas Eck.

Dringend zu beachten:

  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis und sehen ihn sich genau an. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei (110) an. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der verschlossenen Tür warten.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte.

 

Kontakt polizeiliche Beratungsstelle: 

oder direkt an die Polizeistation Seligenstadt in der Giselastraße 1. Die Beamten beraten Sie kompetent und kostenfrei.

Kontakt Bürgeramt (Einwohnermeldewesen): Frankfurter Straße 100

Kontakt Seniorenberatung: Anke van den Bergh, Marktplatz 1