Kartonagenberge neben Altpapiertonnen


Der Online-Markt blüht, immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe von zu Hause aus und lassen die bestellten Waren per Paketdienst direkt nach Hause liefern. Dies sorgt nicht nur für mehr Verkehr, sondern auch für immer mehr leere Kartonagen im Haushalt.

Mittlerweile türmen sich in manchen Straßenzügen neben den Altpapiertonnen jedoch die Kartonstapel. Diese werden regelmäßig nass und damit ein schnelles ins Müllautowerfen unmöglich. Das Abtragen der gestapelten Kartons kostet nicht nur ungleich mehr Zeit, sondern ist auch eine körperliche Zusatzbelastung für die Müllwerker. Oft ist es nur der eine Karton, der ausnahmsweise vor der Haustür steht und für sich alleine genommen auch kurzerhand im Müllauto verschwinden könnte. Bedenkt man jedoch, dass im Rahmen der monatlichen Altpapiertour mehr als 6.500 Altpapiergefäße zu leeren sind, wird das Ausmaß des zusätzlichen Aufwandes vorstellbar.

„Es ist in unser aller Interesse, das Altpapier und die Kartonagen gut getrennt, sauber und trocken zu halten. Denn sie sind ein begehrter Rohstoff und der Erlös aus dem Verkauf des Seligenstädter Altpapiers hilft mit, die Abfallgebühren in der Stadt vergleichsweise niedrig zu halten“, erläutert Erster Stadtrat Michael Gerheim.

 

„Kartonagen sollten aber immer auseinandergefaltet bzw. zerkleinert werden, damit kein Platz in der Tonne verschwendet wird und möglichst alles in die Tonne passt“, so Gerheim weiter. „Reicht das Volumen der Papiertonnen trotzdem einmal nicht aus, können die Übermengen kostenfrei auf dem Wertstoffhof der Stadt Seligenstadt entsorgt werden. Wir würden uns freuen, wenn das Seligenstädter Altpapier flächendeckend sauber und trocken in den dafür vorgesehenen Gefäßen erfasst wird. Helfen Sie uns dabei, unsere Mitarbeiter gesund und die Abfallgebühren niedrig zu halten, das ist im Interesse von uns allen.“