Seniorenfastnachtssitzung bei bester Stimmung


Mit großem Helau und närrischer Stimmung begangen am 9. Februar die Seligenstädter Seniorinnen und Senioren ihre traditionelle Fastnachtssitzung im Riesensaal.

Bei der gemeinsam vom Seligenstädter Seniorenbeirat und der Seniorenberaterin der Stadt organisierten Fastnachtsveranstaltung kommen die Höhepunkte der aktuellen Kampagne auf die Riesenbühne.

Nach dem Einzug des Elferrates, bestehend aus Mitgliedern des Heimatbundes, der Turngesellschaft Seligenstadt (TGS), der TUS Klein-Welzheim, der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) und der Harmonie Froschhausen, läutete Sitzungspräsident Manfred Kreis von der TGS in humorvoller Manier die Sitzung ein. Bürgermeister Dr. Daniell Bastian begrüßte närrisch das Publikum: „Egal ob dünn, ob kugelrund, herzhaft lachen ist gesund“.

Die Mädchen der Kindertanzgruppe „Little Giants“ der TUS Klein-Welzheim eroberten mit  ihrem Tanz „Trolls“ unter der Leitung von Alessa Gebauer, Annalena Klein, Lyanne Walter und Jacqueline May schnell die Herzen im Sturm. Das Kinderprinzenpaar mit Prinzessin Patricia und Prinz Stefano samt Gefolge sorgten mit ihrem Besuch ebenfalls  für jugendlichen Schwung im Riesensaal. 

Fräulein Kokolores alias Florian Lebherz von der TGS bezeichnete sich selbst als letzte Überlebende aus Jopi Heesters Krabbelgruppe und hatte als 111-Jährige die Lacher auf ihrer Seite.

Ein weiterer Höhepunkt war der Einzug des Prinzenpaares samt Pagen, Till und Begleiter.  Der sehr sympathische Auftritt von Prinzessin Tina und Prinz Gerald erfreute das närrische Volk und wurde mit einem dreifach donnernden „Sellestädter Helau“ gedankt.

Die Garde III der SFF, trainiert von Katharina Kraus und Eva Wissel, begeisterte mit ihren mitreißenden Tänzen als Detective die Närrinnen und Narren.

Nach der Pause bei reichlich belegten Brötchen, Brezeln und Getränken, in der Richard Kress mit seiner Musik die Gäste zum Schunkeln animierte, hatte  Edith Sprey von der KFD als Orgelfrau den Applaus auf ihrer Seite. Bei ihrer Geschichte vom Fulder  blieb kein Auge trocken.

Unter dem Motto „die 70iger Jahre“ tanzte mit guter Laune die Gruppe Let`s Dance der TGS unter Leitung der beiden Trainerinnen Michelle Koch und Celine Semlitsch zur Musik von ABBA.

Bei Marco Siddi vom Heimatbund ging es dann fürs Protokoll um unser Städtchen. Da seit Einzug von Dr. Bastian ins Rathaus immer noch der 2017 vom Turmmännchen protokollierte „Sound of silence“ herrsche, wünscht er sich für mehr Action doch einen Donald Trump herbei. Mit der Bitte an den Rathauschef: „Hauen Sie doch bitte einmal im Jahr einen richtigen Kracher heraus“, hatte er den heiteren Nerv des Publikums getroffen.

Musikalische Töne schlug Willi Eiles vom Heimatbund, begleitet am Klavier von Matthias Eiles, an und hatte damit nicht weniger Erfolg, der ganze Saal schunkelte mit.

Gegen Ende der Sitzung sorgte der Auftritt der Bobbycar- Formel I-Rennfahrer des Wagenbauer Männerballetts, das von Susanne Millitzer trainiert wird,  noch einmal für Hochstimmung mit ihrer akrobatischen und halsbrecherischen Vorstellung.

Alle Akteure begeisterten das Publikum, das mit lang anhaltendem Applaus belohnte und immer wieder nach einer Zugabe verlangte.

Nach alter Sitte wurde zum Abschluss der kurzweiligen dreistündigen Sitzung die bekannte wie beliebte Seligenstädter Hymne gesungen.