Parteien für die Kommunal- sowie Ausländerbeiratswahl zugelassen


In der heutigen Sitzung des Wahlausschusses für die Kommunalwahl und Ausländerbeiratswahl wurde über die Zulassung der Parteien, die sich fristgerecht bis zum Stichtag 4. Januar 2021 beworben hatten, entschieden.

Der Gemeindewahlleiter für Seligenstadt, Wolfgang Klein, konnte nach kurzer Beratung und Abstimmung verkünden, dass für die Kommunalwahl insgesamt sechs Parteien zugelassen wurden. Diese sind die bisher schon im Parlament vertretenen Parteien CDU mit 38, FDP mit 38, SPD mit 29, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN mit 27 und die FWS mit 20 Kandidatinnen und Kandidaten.

Neu zugelassen wurde die Partei DIE LINKE, die erstmals mit einer Kandidatenliste von 13 Personen in Seligenstadt antritt.

Ausländische Bürgerinnen und Bürger Seligenstadts sind im März ebenfalls zur Wahl aufgerufen. Neun BewerberInnen aus drei verschiedenen Nationen stellen sich der Ausländerbeiratswahl. Eigentlich wird diese kommunale Interessensvertretung für ausländische Mitbürger alle fünf Jahre gewählt, in Seligenstadt fand sie allerdings mangels Bewerber zuletzt im Jahr 2005 statt. 

„Ich freue mich, dass wir engagierte Bewerberinnen und Bewerber gefunden haben. Wahlberechtigt sind alle in Seligenstadt gemeldeten volljährigen AusländerInnen, deutsche Doppelstaater und eingebürgerte Deutsche ausländischer Herkunft,“ so Erster Stadtrat Michael Gerheim.

Anfang Februar 2021 erhält jeder Haushalt in Seligenstadt Musterstimmzettel sowohl für die Kommunalwahl als auch für die Ausländerbeiratswahl.

„Da auch der Kreistag des Kreises Offenbach neu gewählt wird, werden auch für diese Wahl Musterstimmzettel verteilt“ macht Erster Stadtrat Michael Gerheim aufmerksam.

„Gerne machen wir auf die Möglichkeit der Briefwahl aufmerksam. Die Unterlagen können ab 1. Februar 2021 auf dieser Internetseite angefordert werden. Wir bitten Sie, hiervon regen Gebrauch zu machen. Auch im März wird die Gefahr durch die Corona Pandemie noch groß sein und die Ansteckungsgefahr außerhalb der eigenen vier Wände potenziell höher. Lassen Sie sich die Wahlunterlagen nach Hause schicken, um im geschützten Raum in Ruhe zu wählen“, rät Erster Stadtrat Michael Gerheim.