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Klostergarten

Geschichte von Seligenstadt

Einhard-Basilika in Seligenstadt

Kleine Gassen, malerische Winkel, farbenprächtige Fachwerkhäuser und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen dokumentieren unsere über 1900-jährige Stadtgeschichte. Diese beginnt mit den Römern, die hier um 100 n. Chr. ein Kastell errichteten. Nach dem Fall des Limes im Jahr 260 siedelten sich Alemannen an.

„Obermühlheim“, wie Seligenstadt zur Karolingerzeit hieß, wurde am 11. Januar 815 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Einhard, der Biograph Karls des Großen, begann um 830 mit dem Bau der nach ihm benannten Basilika, die bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist. In der dazugehörigen, im Barock erneuerten Abteianlage lebten bis 1803 Benediktinermönche.

Im Jahr 1175 erhielt die Ortschaft durch Kaiser Friedrich Barbarossa Stadtrechte und durfte sich bis 1309 „freie Reichsstadt“ nennen. Nach dem Untergang des Stauferreiches fiel Seligenstadt an das Erzbistum Mainz, dessen lange Herrschaft noch heute in unserem Wappen zu erkennen ist.

Handwerk und Handel ließen Seligenstadt im Mittelalter erblühen. Es entstand eine liebenswerte historische Altstadt, der zahlreiche, umsichtig restaurierte Fachwerkhäuser ein ganz besonderes Gepräge geben.

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