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Seligenstadt ist verschiedenen touristischen Vereinigungen angeschlossen, die Ihnen die schönsten Wege weisen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Radeln und Wandern! Hier der Überblick:
Der Main-Radweg
Mainradweg
Lust auf Genussradeln? Der Main-Radweg zählt sicher zu den schönsten und abwechslungsreichsten Fernradwegen Deutschlands. Dem Main von Aschaffenburg bis Kulmbach oder sogar noch weiter zu folgen, ist ein einmaliges Aktiverlebnis für enthusiastische Radler. Kommoder wird es, wenn Sie die Tour mainabwärts in Angriff nehmen. So oder so - ganz entspannt und ohne großes Schweißvergießen geht es immer den kurvenreichen Lauf des Mains entlang. Und immer wieder ändert sich der Charakter der Landschaft, warten neue überraschende Eindrücke und köstliche Verlockungen auf Sie.Der Main-Radweg hat einfach alles, was Radfahren zu einem ungetrübten Vergnügen macht. Die Route verläuft abwechslungsreich immer abseits des großen Verkehrs und ist vorbildlich ausgeschildert. Damit Ihnen unterwegs auch wirklich nichts entgeht, sind lohnende Abstecher von der Strecke und Alternativrouten deutlich ausgewiesen. Das hat auch den ADFC überzeugt: Als erster Route in Deutschland hat der dem Main-Radweg das Gütesiegel "Qualitätsradroute mit fünf Sternen" verliehen. Als Radtourist sind Sie bei uns willkommen, das zeigt sich auch in einer hervorragenden Infrastruktur. Überall auf der Strecke finden Sie fahrradfreundliche Übernachtungsbetriebe, die vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und/oder vom ADFC empfohlen werden. Und falls Ihr Rad mal schwächeln sollte, ist die nächste Fahrradwerkstätte nicht weit. Weitere Infos unter: www.mainradweg.com
Das Kurmainzer Herz
Kurmainzer Herz
16 Stationen präsentieren die Kulturlandschaft beiderseits des Mains. Die Gesamtlänge des Kulturradweges beträgt ca. 35 km und ist als Tagestour konzipiert. Sie können den Kulturradweg auch abschnittsweise befahren. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund. Am Untermain erstreckt sich beiderseits des Mainufers ein Landstrich über die beiden Bundesländer Hessen und Bayern. Das war nicht immer so. Bis 1803 gehörten Seligenstadt und die Gemeinden mainaufwärts zum Erzstift Mainz, das damals ein eigenständiger Staat war. Sie verbindet eine gemeinsame Geschichte, die der Kulturradweg "Kurmainzer Herz" aufgreift. Die 16 Stationen präsentieren die Geschichte der Landschaft am Main, die von der Natur über Jahrmillionen geformt wurde. Braunkohleflöze entstanden, Kiesbetten wurden abgelagert, Mainarme bildeten sich und verschwanden. Der Mensch hat in der vergleichsweise kurzen Epoche von mehreren Jahrtausenden diese Naturlandschaft umgestaltet in eine Kultur- und Industrielandschaft: von prähistorischen Hügelgräbern am Schachenbrunnen bis zur Braunkohlehalde "Kipp". Lassen Sie sich bei der Rundfahrt von der Vielfalt unserer Heimat überraschen. Weitere Infos unter: webmaster@spessartprojekt.de
Der Einhardweg
Einhardweg
Der Schriftsteller Kurt Tucholsky hat schon 1928 die besonderen Reize der deutschen Mittelgebirge gelobt und dem Reisenden empfohlen: "Wer Spessart und Odenwald aber zu Fuß durchwandern will, wird wahrscheinlich den größeren Genuss davontragen." Eine besondere Route, um diese Landschaft zu genießen, ist der Odenwälder "Einhardweg". Er ist eine Wiederentdeckung, denn im Jahr 828 nutzte der am Main geborene Adlige Einhard die verschwiegene Route, um in Rom erräuberte Reliquien von Michelstadt nach Seligenstadt zu bringen. An den Endpunkten des 60 Kilometer langen Wanderwegs durch den Odenwald wartet jeweils eine Einhardbasilika auf die Urlauber.
Der Weg ist mit einem weißen "E" markiert, verlaufen ist unmöglich. Die Route lässt sich in beiden Richtungen erleben, aber nichts spricht dagegen, auf Einhards Spuren zu bleiben und in Michelstadt zu beginnen. Der Bierbrauerort östlich Darmstadts im Herzen des Odenwalds besitzt eine gassenreiche Altstadt und das von Touristen aus aller Welt bewunderte gotische Rathaus aus dem Jahr 1484. Die 827 errichtete Basilika steht in Sichtweite des Bahnhofs, wirkt in der Größe überschaubar, galt aber zu karolingischer Zeit als riesiges Bauwerk.
Deutsche Fachwerkstraße - Fachwerk verbindet
Deutsche Fachwerkstraße

Die Deutsche Fachwerkstraße, 1990 ins Leben gerufen, erstreckt sich inzwischen von der Elbe bis zum Bodensee, ist unterteilt in neun Regionalstrecken und berührt dabei sechs Bundesländer (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg). Unter dem Motto "Fachwerk verbindet" haben sich inzwischen mehr als 100 Fachwerkstädte zusammengeschlossen, um gemeinsam zu werben. Die Deutsche Fachwerkstraße verbindet aber nicht nur einmalige Landschaften, geschichtsträchtige Schauplätze und liebevoll restaurierte Denkmäler, sondern vor allem auch die Menschen, die darin leben und arbeiten. Seligenstadt - Geprägt von mehr als 1.900 Jahren Geschichte und reizvoll am Main zwischen Spessart und Odenwald gelegen, ist Seligenstadt mit seinen etwa 20.000 Einwohnern ein traditionsreiches, sehenswertes Städtchen: Reich verzierte Fachwerkhäuser im mainfränkischen Stil, das Romanische Haus von 1187, das Einhardhaus sowie das klassizistische Rathaus bilden den historischen Altstadtkern. Die Einhard-Basilika, die ehemalige Benediktiner-Abtei mit dem einmalig schönen Klostergarten, die Ruine der Kaiserpfalz Barbarossas und das barocke Wasserschlösschen sind weitere Zeugen unserer langen Geschichte. Der Besucher lernt Seligenstadt somit als attraktiven, kurzweiligen Ort an der Deutschen Fachwerkstraße kennen: er erlebt an den historischen Plätzen lebendige Vergangenheit.

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Die Geleitsstraße

Im Mittelalter zogen Kaufmannszüge aus allen Himmelsrichtungen zur Frankfurter Messe. Für die Kaufleute aus Nürnberg und Augsburg führte der Weg durch Seligenstadt. Hier machten sie die letzte Rast, denn Frankfurt war nur noch eine halbe Tagesreise entfernt. Der zurückgelegte Weg war nicht nur beschwerlich, sondern auch ausgesprochen gefährlich. Im angrenzenden, rauhen Spessart lauerten stets zahlreiche Räuber, um bei den „Pfeffersäcken“ – wie die reichen Kaufleute genannt wurden - eine fette Beute zu machen.
Bald wurde es notwendig, für bewaffneten Schutz zu sorgen.
Der Stauferkaiser Friedrich der Zweite nahm die Kaufmannszüge im Jahr 1240 unter seinen Schutz und stellte einen sogenannten „Geleitsbrief“ aus: Von nun an mussten die Landesherren für eine Schutztruppe sorgen, die den Kaufleuten bewaffnetes Geleit gab. 
Auch zum Geleitsfest in Seligenstadt begehen über einhundert Kaufleute, in historische Kostüme gekleidet und mit Kutschen, die ca 340 Kilometer langen Reise von Augsburg und Nürnberg nach Seligenstadt über die Geleitsstraße.
Ein besonderer Höhepunkt ist dann der Geleitszug durch die Stadt mit anschließen-dem historischen Löffeltrunk auf dem Marktplatz, zu dem prominente Gäste geladen sind.                    

Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute
HAOR
Am Anfang stand eine Idee: Naherholung, Naturschutz und die Förderung der regionalen Wirtschaft miteinander zu verbinden. Über ein gemeinsames Engagement, das sowohl die Interessen des einen als auch des anderen tragen kann. Und so entstand das Konzept „HESSISCHE APFELWEIN - UND OBSTWIESENROUTE“. Das, was mit einer Idee begann, wurde zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Denn heute steht die „HESSISCHE APFELWEIN - UND OBSTWIESENROUTE“ für ein Wegenetz von über 1000 km. Vorbei an natur belassenen Streuobstwiesen, Lehrgärten und Lehrpfaden, zu Keltereien und Gaststätten, Direktvermarktern, interessanten Handwerksbetrieben, Sehenswürdigkeiten, Museen, Naturdenkmälern und vielem mehr. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs auf einer der sechs Regionalschleifen, die zusammen die große „HESSISCHE APFELWEIN - UND OBSTWIESENROUTE“ bilden. Diese liegen zwischen Main und Taunus, Stadt und Kreis Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis, Landkreis Giessen, Wetterau und Odenwald. Alle gemeinsam stehen sie für die Idee „HESSISCHE APFELWEIN - UND OBSTWIESENROUTE“ als Verbindung zwischen Naherholung, Naturschutz und Förderung der regionalen Wirtschaft. Und das, was die Menschen, die dahinter stehen, verbindet, ist ihre gemeinsame Leidenschaft und Begeisterung für den Apfel – der Grundstoff, aus dem unser hessisches Nationalgetränk ist – der Apfelwein. Weitere Infos unter: www.hessische-apfelweinroute.de
Deutsche Limesstraße - UNESCO-Welterbe - der Limes
Limes
Rauf auf den Sattel und hinein ins römische Geschichtsvergnügen! Wer sich nicht nur für Caesar & Co. interessiert sondern gleichzeitig auch eine sportliche Herausforderung sucht, für den ist der Limes-Radweg genau das Richtige. Auf nahezu 800 Kilometern Radweg kann man sich strampelnd auf die Spuren der Römer begeben, welche entlang des einstigen Befestigungswalls führen.
Die Deutsche Limes-Straße begleitet den obergermanisch-rätischen Limes vom Rhein bis zur Donau. Die Kastelle wurden größtenteils zu Beginn des 2. Jahrhunderts bzw. in der Jahrhundertmitte gegründet und bestanden bis zum Limesverfall, d. h. dem Ende der römischen Besetzung im Jahr 260/270 n. Chr. Von Rheinbrohl bis Regensburg erstreckte sich der Limes über gute 500 km. Dritter Abschnitt - Von Hungen nach Miltenberg - 136 Km Durch die reizvolle Naturlandschaft der Wetterau geht es in südlicher Richtung. Hier passiert man idyllische Städtchen wie Echzell, Altenstadt oder Erlensee, wo der Radler auf Zeugnisse der römischen Vergangenheit stößt. Und jetzt kann sich der Radler auch von den Steigungen von Taunus und Wetterau erholen. Ab Großkrotzenburg bewegt man sich entlang des Mains, wo bis Miltenberg kaum noch Steigungen zu bewältigen sind. Die Städte Seligenstadt, Aschaffenburg oder Niedernberg sollte man nicht mit dem Fahrtwind vorbeiziehen lassen, sondern auch hier ein bisschen Zeit zum Verweilen mitbringen. Weitere Infos unter: www.limesstrasse.de