Auch in diesem Jahr umfangreiche Maßnahmen der Kanalinnensanierungen 16.05.2012
„Die Seligenstädter Stadtwerke haben auch in diesem Jahr ein umfangreiches Sanierungsprogramm für so genannte „Linermaßnahmen“ zusammengestellt. Die Maßnahmen wurden bereits beschränkt ausgeschrieben und sollen in der nächsten Sitzung der Betriebskommission vergeben werden. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten der Kanalsanierungsmaßnahmen auf etwa 101.000€. Die Durchführung der Maßnahmen ist für die Monate Juli bis September 2012 geplant“, informiert Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.
Betroffen hiervon sind im Schwerpunkt Straßen des Stadtteiles Klein-Welzheim und der Kernstadt. Im Einzelnen: Hauptstraße, Ketteler Straße, Spessartstraße, Wessemer Straße, Sandweg, Liebigstraße, Flurstraße, Hohe Anwand, Frankenstraße, Zellhäuser Straße, Rilkestraße, Eichendorfstraße, Fontanestraße, Brentanostraße, Würzburger Straße.
Grundlage waren hierfür die bisher durchgeführten Kanal-TV-Befahrungen.
Zur Streckensanierung werden in acht Kanalhaltungen „Inliner“( Hauptstraße, Ketteler Straße, Spessartstraße) eingebaut. In den übrigen Straßen werden Einzelschäden mit Roboterverfahren saniert. Auch stehen in ausgesuchten Straßen Kanalschachtsanierungen an.
Die Inlinersanierung kommt zur Ausführung, wenn im Verlauf der gesamten Haltungslänge eine derart große Schadenshäufigkeit zu erkennen ist, dass sich eine Einzelschadensanierung nicht mehr wirtschaftlich darstellen lässt, bzw. bei Betonrohren mit einer mittleren bis starken mechanischen und/oder chemisch/biologischen Korrosion, zumeist einhergehend mit vielen Einzelschäden in Form von Längs- und Querrissen. In diesem Fall wird das komplette Kanalrohr von Kanalschacht zu Kanalschacht mit einem aushärtbaren Kunststoffschlauch aus GFK formschlüssig, dicht und statisch stabil ausgekleidet und die Hausanschlüsse daran wieder ordnungsgemäß angebunden. Korrosion ist ein Indiz für eine besonders aggressive Kanalatmosphäre und/oder mechanischem Abrieb, vorrangig in der Kanalsohle, einhergehend mit schlechten Betonrohrwerkstoffen, wie sie früher des Öfteren aufgrund fehlender, hochwertigerer Baustoffe und mangelnder Qualitätskontrolle zum Einsatz kamen. Dies bedeutet einen stetigen Verfall der Kanalrohrwandung bis hin zum Kollaps des gesamten Rohres.
„Um diesen Verfall zu unterbrechen, die erforderliche statische Festig- und Dichtigkeit wieder herzustellen und künftig weiter aufrecht zur erhalten, ist der Inliner schon seit Jahren ein bewährtes, anerkanntes Sanierungsverfahren und wesentlich kostengünstiger als wenn die Straße geöffnet werden muss“, so Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.
Einzelschäden wie z. B. undichte Muffen, einragende Stutzen, punktuelle Rissbildungen werden mit entsprechenden Spezialverfahren (Fräs- und Mörtel- oder Epoxid- Verpresstechniken) beseitigt.
Betroffen hiervon sind im Schwerpunkt Straßen des Stadtteiles Klein-Welzheim und der Kernstadt. Im Einzelnen: Hauptstraße, Ketteler Straße, Spessartstraße, Wessemer Straße, Sandweg, Liebigstraße, Flurstraße, Hohe Anwand, Frankenstraße, Zellhäuser Straße, Rilkestraße, Eichendorfstraße, Fontanestraße, Brentanostraße, Würzburger Straße.
Grundlage waren hierfür die bisher durchgeführten Kanal-TV-Befahrungen.
Zur Streckensanierung werden in acht Kanalhaltungen „Inliner“( Hauptstraße, Ketteler Straße, Spessartstraße) eingebaut. In den übrigen Straßen werden Einzelschäden mit Roboterverfahren saniert. Auch stehen in ausgesuchten Straßen Kanalschachtsanierungen an.
Die Inlinersanierung kommt zur Ausführung, wenn im Verlauf der gesamten Haltungslänge eine derart große Schadenshäufigkeit zu erkennen ist, dass sich eine Einzelschadensanierung nicht mehr wirtschaftlich darstellen lässt, bzw. bei Betonrohren mit einer mittleren bis starken mechanischen und/oder chemisch/biologischen Korrosion, zumeist einhergehend mit vielen Einzelschäden in Form von Längs- und Querrissen. In diesem Fall wird das komplette Kanalrohr von Kanalschacht zu Kanalschacht mit einem aushärtbaren Kunststoffschlauch aus GFK formschlüssig, dicht und statisch stabil ausgekleidet und die Hausanschlüsse daran wieder ordnungsgemäß angebunden. Korrosion ist ein Indiz für eine besonders aggressive Kanalatmosphäre und/oder mechanischem Abrieb, vorrangig in der Kanalsohle, einhergehend mit schlechten Betonrohrwerkstoffen, wie sie früher des Öfteren aufgrund fehlender, hochwertigerer Baustoffe und mangelnder Qualitätskontrolle zum Einsatz kamen. Dies bedeutet einen stetigen Verfall der Kanalrohrwandung bis hin zum Kollaps des gesamten Rohres.
„Um diesen Verfall zu unterbrechen, die erforderliche statische Festig- und Dichtigkeit wieder herzustellen und künftig weiter aufrecht zur erhalten, ist der Inliner schon seit Jahren ein bewährtes, anerkanntes Sanierungsverfahren und wesentlich kostengünstiger als wenn die Straße geöffnet werden muss“, so Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.
Einzelschäden wie z. B. undichte Muffen, einragende Stutzen, punktuelle Rissbildungen werden mit entsprechenden Spezialverfahren (Fräs- und Mörtel- oder Epoxid- Verpresstechniken) beseitigt.


